AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Unwetter

Mindestens 23 Tote nach Unwetter in Afghanistan

Afghanistan meldet mindestens 23 Tote nach Überflutungen.

Afghanistan meldet mindestens 23 Tote nach Überflutungen. Foto: Wahidullah Kakar/AP/dpa

Heftige Regenfälle lösen in der Region Nuristan starke Überschwemmungen aus. Rettungskräfte suchen weiter nach Vermissten. Afghanistan gilt als besonders vom Klimawandel betroffen.

Von dpa 21.07.2026, 11:30 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Kabul. Nach heftigen Regenfällen sind in Afghanistan nach offiziellen Angaben mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. 80 Menschen seien verletzt und weitere 100 Menschen derzeit noch vermisst, meldete der afghanische Katastrophenschutz. Demnach halten Rettungseinsätze weiterhin an. Es gebe weitreichende Sachschäden. 

Sturzfluten hatten am Montag Gebiete in der Provinz Nuristan im Osten des Landes erfasst. Videos zeigen, wie Gebäude unter den Wassermassen einstürzen. In der Region Nuristan spielt Tourismus eine wichtige Rolle. Sie wird wegen ihrer alpinen Landschaft häufig als die Schweiz Afghanistans bezeichnet.

Erst Ende März war es zu schwerwiegenden Überschwemmungen mit vielen Toten in Afghanistan gekommen. Das zentralasiatische Land gilt als besonders von den Auswirkungen vom Klimawandel betroffen. Wegen mangelnder Schutzvorrichtungen können Schäden von Starkwetterereignissen kaum abgefedert werden.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Wagenknecht-Partei als Königsmacherin?

Vor ein paar Tagen steckte das Bündnis Sahra Wagenknecht im Abwärtsstrudel. Nach dem Sprung in den Magdeburger Landtag hat die Partei nun plötzlich Macht. Was fängt sie damit an?