Niedersachsen wird ein Pilotprojekt zur Gewinnung von Deichbaumaterial im Alten Land fördern. Das könnte Jork und Borstel vor Sturm- und vor Starkregenfluten schützen.
Bagger marsch - heißt es im April 2027. Mit dem Planfeststellungsbeschluss kann die Deicherhöhung starten. Doch vorher muss der Auftrag europaweit ausgeschrieben werden.
Werden die Altländer und Kehdinger im Jahr 2100 von einem Mega-Sperrwerk in der Elbmündung vor Sturmfluten geschützt? Diese Frage soll ein Forschungsprojekt beantworten. Warum Oberdeichrichter Wilhelm Ulferts die Studie begrüßt.
Am Ostesperrwerk in Balje lagern jetzt Tonnen von Hafenschlick aus Brunsbüttel. Die Nachbarn sind in Sorge. Zumal sie vom Bau des Lagers überrumpelt wurden. Genehmigt ist es nicht.
Der NLWKN plant Sanierungsarbeiten am Sperrwerk Abbenfleth in Stade. Die Außentore werden am Mittwoch, 21. Mai, ausgebaut. Hiervon ist auch der Schiffsverkehr betroffen.
Im Winter 2022 musste der Deich in Neuenkirchen nach Sturm- und Starkregenfluten mit Sandsäcken und Geotextil gesichert werden. 2024 rückten die Bagger an. Jetzt ist der 160 Meter lange Abschnitt sicher. Doch auf die Deichbauer wartet noch viel Arbeit.
Die Sperrwerke an Lühe und Schwinge dienen vor allem dem Schutz vor Sturmfluten. Doch auch bei dem Binnenhochwasser im Dezember schützten die mächtigen Stemmtore die Menschen an den Flüssen. Das ist die Bilanz des NLWKN.