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2. Bundesliga

Trainer-Coup perfekt: Hannover 96 holt Sandro Wagner

Wechselt zu Hannover 96: Trainer Sandro Wagner. (Archivbild)

Wechselt zu Hannover 96: Trainer Sandro Wagner. (Archivbild) Foto: Tom Weller/dpa

Hannover 96 will endlich zurück in die erste Liga. Die Verpflichtung des neuen Trainers sorgt schon einmal für Aufsehen. Arbeitsbeginn für Wagner ist am Montag nach dem Bochum-Spiel.

Von dpa 19.09.2026, 20:10 Uhr
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Hannover. Sandro Wagner hat einen neuen Job im deutschen Profifußball. Der frühere Co-Trainer und Spieler der deutschen Nationalmannschaft wird neuer Chefcoach von Hannover 96. Nach einem schwachen Saisonstart und der Trennung von Christian Titz soll der 38-jährige Wagner den Aufstiegskandidaten der 2. Bundesliga doch noch in die erste Liga führen. Wagner hat bei den Niedersachsen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 unterschrieben.

„Er ist ein Typ, der akribisch arbeitet und für die Aufgabe brennt. Der Austausch ging dementsprechend schnell in die Tiefe, sodass wir sehr klar zum Entschluss gekommen sind, dass Sandro der richtige Mann für uns ist. Mit ihm gemeinsam wollen wir die sportliche Zukunft von Hannover 96 erfolgreich gestalten“, wird Geschäftsführer Jonas Boldt in einer Mitteilung des Clubs zitiert.

Wagner selbst sagte: „Hannover 96 ist ein Club mit Wucht - mit einer großen Tradition, einer sehr lebendigen Fankultur und einem erfolgshungrigen Umfeld.“

Pressekonferenz mit Wagner für Montag geplant

Arbeitsbeginn für Wagner ist am Montag mit einem öffentlichen Training. Am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) wird im Heimspiel gegen den VfL Bochum wie geplant Interimstrainer und U23-Coach Lars Barlemann an der Seitenlinie stehen. Für Montag ist eine Pressekonferenz geplant, bei der Wagner vorgestellt werden soll.

Sandro Wagner beginnt am Montag in Hannover. (Archivbild)

Sandro Wagner beginnt am Montag in Hannover. (Archivbild) Foto: Harry Langer/dpa

Wagner war auch schon einmal als Spieler im Norden: Neben seinen Stationen beim FC Bayern München, 1899 Hoffenheim, Darmstadt 98 oder Hertha BSC stürmte der gebürtige Münchner von 2010 bis 2012 für Werder Bremen.

Erster Trainerstation in Unterhaching

Als Trainer weckte er schon früh sehr große Erwartungen: Mit der SpVgg Unterhaching schaffte Wagner 2023 den Aufstieg in die 3. Liga. Dem ehemaligen Bundestrainer Julian Nagelsmann assistierte er von 2023 bis 2025 und damit auch bei der Heim-Europameisterschaft vor zwei Jahren.

Sandro Wagner spielte einst auch bei Werder Bremen. (Archivbild)

Sandro Wagner spielte einst auch bei Werder Bremen. (Archivbild) Foto: Tom Weller/dpa

Zeitweise wurde Wagner bei ambitionierten Bundesliga-Clubs wie Bayer Leverkusen oder 1899 Hoffenheim gehandelt. Seine erste Erstliga-Station beim FC Augsburg endete im vergangenen Jahr aber schon nach zwölf Bundesliga-Spielen und acht Niederlagen auf Platz 14.

Hannover steckt im Tabellenkeller

In den vergangenen Tagen war Wagner auch beim Schweizer Spitzenclub FC Basel im Gespräch. In Hannover wird er in der Länderspielpause starten und muss dann erst einmal eine Aufholjagd beginnen. Denn nach nur einem Sieg in den ersten Fünf Saisonspielen haben die 96er bereits neun Punkte Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz.

„Sandro Wagner hat in seinem ganzen Werdegang als Spieler und als Trainer unfassbar viel gesehen und erlebt. Er hat den Fußball in sehr vielen Facetten kennengelernt und bringt dementsprechend einen breiten Erfahrungsschatz mit“, sagte 96-Sportdirektor Ralf Becker: „Sein fußballerischer Ansatz ist offensiv, intensiv und mutig mit aggressivem Pressing. Beides passt sehr gut zu uns und unserem Kader.“

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