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2. Fußball-Bundesliga

Starke Moral: St. Pauli holt in Cottbus Remis in Unterzahl

Die Szene, die das Spiel veränderte: St. Paulis Tomoya Ando (2.v.l) sieht die Gelb-Rote Karte.

Die Szene, die das Spiel veränderte: St. Paulis Tomoya Ando (2.v.l) sieht die Gelb-Rote Karte. Foto: Robert Michael/dpa

Nach dem Sieg gegen den VfL Wolfsburg herrscht beim FC St. Pauli Zuversicht. Doch bei Energie Cottbus scheint schon nach 20 Minuten alles dahin. Doch die Hamburger kämpfen. Werden sie belohnt?

Von dpa 20.09.2026, 15:35 Uhr
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Cottbus. Mit großer Moral hat der FC St. Pauli einen wichtigen Punkt in der 2. Fußball-Bundesliga beim FC Energie Cottbus geholt. Trotz mehr als 70 Minuten in Unterzahl kamen die Hamburger zu einem 1:1 (0:1). Nach der Gelb-Roten Karte für Tomoya Ando (21.) mussten die Gäste zu zehnt spielen. Die Cottbuser nutzten ihre Überzahl und gingen noch in der ersten Halbzeit durch Justin Butler (37.) in Führung. Doch die Gäste schlugen dank des Treffers von Martijn Kaars (80.) noch zurück.

Mit viel Selbstvertrauen angereist 

Nach dem Erfolg gegen die Wolfsburger war der FC St. Pauli mit viel Selbstvertrauen in die Lausitz gereist. In den ersten 20 Minuten hatten die Kiezkicker insgesamt etwas mehr vom Spiel und einige Aktionen in der Offensive. 

Nach dem Platzverweis für Ando, der binnen vier Minuten zwei Gelbe Karten sah, änderte sich das Spiel. Der FC Energie erspielte sich mehr und mehr ein Übergewicht. Die Gäste aus dem Norden verlegten sich ganz auf die Defensive und hofften auf Konter über den schnellen Abdoulie Ceesay. 

Der FC St. Pauli ließ zunächst wenig zu. Torhüter Ben Voll rettete einmal gegen Moritz Hannemann (31.) auf kurzer Entfernung. Doch gegen Butlers Schuss sechs Minuten später hatte er keine Chance mehr. 

Brachte Energie Cottbus in Führung: Justin Butler.

Brachte Energie Cottbus in Führung: Justin Butler. Foto: Robert Michael/dpa

FC Energie Cottbus lässt FC St. Pauli mehr Raum

Nach der Pause ließ der Druck der Gastgeber nach. Der FC St. Pauli kam einige Male nach vorn, doch aussichtsreiche Situationen erspielten sich die Kiezkicker zunächst nicht. Trainer Marcel Rapp reagierte, brachte Kaars sowie Ricky-Jade Jones - und hatte Erfolg. Fünf Minuten nach seiner Einwechselung flankte Jones den Ball auf Kaars, der per Kopf vollendet. 

In der Schlussphase erhöhten die Cottbuser noch einmal den Druck. Mit großem Einsatz und einem starken Torwart Voll rettete der FC St. Pauli das Unentschieden.

Hatte Glück mit den seinen Einwechselungen: St. Paulis Trainer Marcel Rapp.

Hatte Glück mit den seinen Einwechselungen: St. Paulis Trainer Marcel Rapp. Foto: Robert Michael/dpa

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