AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Frühindikator

Stimmung auf dem Arbeitsmarkt trübt sich weiter ein

„Die Arbeitslosigkeit wird weiter steigen, die Beschäftigung nur noch stagnieren“, teilte IAB-Experte Enzo Weber mit.

„Die Arbeitslosigkeit wird weiter steigen, die Beschäftigung nur noch stagnieren“, teilte IAB-Experte Enzo Weber mit. Foto: picture alliance/dpa

Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt bleibt angespannt. In den kommenden Monaten dürfte die bisherige Talfahrt andauern, meinen Experten.

Von dpa 26.02.2025, 12:00 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Nürnberg. Die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt haben sich weiter eingetrübt. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nahm den sechsten Monat in Folge ab und lag im Februar bei 98,3 Punkten. „Die Arbeitslosigkeit wird weiter steigen, die Beschäftigung nur noch stagnieren“, teilte IAB-Experte Enzo Weber zu dieser Entwicklung mit. „Die Arbeitsagenturen blicken mit Sorge auf 2025.“

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer basiert auf einer monatlichen Umfrage unter allen lokalen Arbeitsagenturen. Es besteht aus den Komponenten Beschäftigung und Arbeitslosigkeit. Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit sank zuletzt auf einen Wert von 96,7 Punkten. Einen Wert unter 97 Punkten erreichte sie den Angaben nach zuvor lediglich während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 und während der Weltfinanzkrise 2008/2009.

Auch die Beschäftigungskomponente ging im Februar um 0,4 Punkte zurück und lag mit 99,9 Punkten erstmals außerhalb der Corona-Pandemie unter der neutralen Marke von 100 Punkten.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

25 Jahre iPod: Startschuss für Apples Höhenflug

1.000 Songs in der Tasche - mit diesem Versprechen brachte Apple vor 25 Jahren den iPod auf den Markt. Das kleine Gerät bereitete den Weg für das iPhone - und krempelte nebenbei die Musikbranche um.

Galeria startet Investorensuche

Erneut wird nach einem Käufer für Galeria Ausschau gehalten. Ein Handelsexperte sieht erheblichen Investitionsbedarf bei dem angeschlagenen Warenhausunternehmen.

Hohe Kerosinkosten: Eurowings prüft Kurzarbeit

Die Dubai-Flüge ab Köln und Stuttgart sind bereits gestrichen, weitere Einschnitte im Winterflugplan folgen. Der Kostendruck durch hohe Kerosinpreise lässt Eurowings sogar Kurzarbeit prüfen.