AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Karibikstaat

Trump: Könnte zu „friedlicher Übernahme“ Kubas kommen

„Es könnte durchaus zu einer friedlichen Übernahme Kubas kommen“, sagt US-Präsident Trump - und lässt viele Fragen offen.

„Es könnte durchaus zu einer friedlichen Übernahme Kubas kommen“, sagt US-Präsident Trump - und lässt viele Fragen offen. Foto: Alex Brandon/AP/dpa

Das Verhältnis zwischen den USA und Kuba ist angespannt. Washington übt erheblichen Druck auf den Karibikstaat aus. US-Präsident Trump zufolge befindet sich das Land „in großen Schwierigkeiten“.

Von dpa 27.02.2026, 19:40 Uhr
12 Monate Premium-Zugriff für nur 1,00 € pro Woche! Langfristig sparen!

Washington. Inmitten der Spannungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten bringt US-Präsident Donald Trump eine „friedliche Übernahme“ Kubas ins Spiel. Havanna verhandle derzeit zwar mit Washington, sagte Trump in Washington, fügte jedoch hinzu: „Es könnte durchaus zu einer friedlichen Übernahme Kubas kommen.“ Ob Trump sich damit auf eine mögliche Annexion durch die USA bezog oder andere Staaten ebenfalls involviert wären, ging aus der knappen Antwort des Republikaners nicht hervor. Auch einen Zeitrahmen nannte er nicht.

Trump betonte, dass Kuba sich „in großen Schwierigkeiten“ befinde. „Kuba ist, gelinde gesagt, ein scheiternder Staat.“ Trump zeigte sich zuversichtlich, dass die USA „etwas sehr Positives“ für die Bevölkerung des Inselstaates in der Karibik erwirken könnten. 

Washington übt seit Wochen erheblichen Druck auf Kubas kommunistische Regierung aus. Seit Dezember erhält das Land kein Öl mehr aus Venezuela, da Trump eine vollständige Blockade für sanktionierte Öltanker mit Lieferungen aus dem südamerikanischen Bruderstaat anordnete. Danach drohte Trump mit Zöllen gegen Kubas Öllieferanten. Mittlerweile sollen bestimmte Sanktionen gelockert werden. Zusätzlich belastet werden die diplomatischen Beziehungen durch einen Schusswechsel zwischen kubanischen Grenzschützern und der Besatzung eines in den USA registrierten Schnellbootes, bei dem vier Menschen starben.

Weitere Themen

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Trump-Gesandter Witkoff reist nach Russland

Erst traf er den ukrainischen Präsidenten und europäische Verbündete in Oslo, nun geht es weiter nach St. Petersburg. Dort will US-Unterhändler Witkoff den Russen neue Friedensvorschläge vorlegen.

Hape Kerkeling: „Bleiben Sie mutig“

Der Komiker setzt sich unerbittlich für die freiheitliche Demokratie in Deutschland ein. Er sagt: Es braucht Mut, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

Hausgeburt mit Feuerwehr

Die Besatzung eines Rettungswagens wird in eine Hamburger Wohnung gerufen. Doch statt eines Krankheitsfalls erwartet sie eine Hausgeburt.