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Monopol-Vorwurf

US-Richter: Google hat Monopol bei Internet-Suche

Beim dem Prozess ging es um die Deals, mit denen Googles Suchmaschine als Standard in Web-Browsern voreingestellt wird. (Archivbild)

Beim dem Prozess ging es um die Deals, mit denen Googles Suchmaschine als Standard in Web-Browsern voreingestellt wird. (Archivbild) Foto: Andrej Sokolow/dpa

Jahrelang wurden Google als Standard-Suchmaschine in Web-Browsern wie Apples Safari und Firefox voreingestellt. Jetzt erklärt ein US-Richter den Suchmaschinen-Riesen zum Monopolisten.

Von dpa 05.08.2024, 21:35 Uhr
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Washington. Google hat einen wichtigen Wettbewerbsprozess in den USA verloren. Dabei geht es um die Deals, dank denen die Suchmaschine von Google in Web-Browsern als Standard voreingestellt wird. Ein Richter in der Hauptstadt Washington urteilte, der Internet-Riese habe ein Monopol und schotte es gegen Konkurrenz ab. Google will gegen die Entscheidung in Berufung gehen.

Geklagt gegen Google hatten das US-Justizministerium und Dutzende Bundesstaaten. Die US-Regierung argumentierte, Google habe mit der Praxis „eine Mauer um sein Suchmaschinen-Monopol erschaffen“. 

Zum Beispiel Apple bekam von Google Milliarden dafür, dass die Suchmaschine des Konzerns als Standard im Safari-Browser auf dem iPhone voreingestellt wurde. Die Nutzer können zwar jederzeit eine andere Suchmaschine auswählen - viele bleiben jedoch bei der Voreinstellung. Google konterte in dem Verfahren, Nutzer griffen aber auf Google zu, weil sie mit der Qualität der Suchergebnisse zufrieden seien.

Auch jetzt betonte Google in einer Reaktion auf das Urteil, der Richter habe mehrfach anerkannt, dass vom Konzern die beste Suchmaschine komme. Zugleich sei das Gericht aber zu dem Schluss gekommen, dass Google sie nicht auf einfache Weise zugänglich machen dürfe.

Die Klage war noch unter Donald Trump als Präsidenten eingereicht worden. Die Regierung von Trumps Nachfolger Joe Biden führte das Verfahren fort.

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