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Nach US-Angriff

Venezuela: Kein fremder Akteur regiert uns

Delcy Rodríguez gilt als enge Vertraute des von den USA gefangen genommenen Präsidenten Maduro. (Archivbild)

Delcy Rodríguez gilt als enge Vertraute des von den USA gefangen genommenen Präsidenten Maduro. (Archivbild) Foto: Ariana Cubillos/AP/dpa

Caracas weist Trumps Anspruch auf Kontrolle des südamerikanischen Landes zurück. Auch nach dem US-Einsatz habe nur die örtliche Regierung das Sagen, sagt die geschäftsführende Präsidentin.

Von dpa 07.01.2026, 02:10 Uhr
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Caracas. Nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatspräsidenten Nicolás Maduro durch das US-Militär hat Caracas deutlich Führungsansprüche der USA zurückgewiesen. „Die Regierung Venezuelas regiert unser Land. Niemand sonst“, sagte die geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez in einer Regierungssitzung. „Es gibt keinen externen Akteur, der Venezuela regiert.“

Trump hatte nach dem Angriff seines Landes auf Venezuela und der Gefangennahme Maduros gesagt, dass US-Unternehmen die Ölindustrie wiederaufbauen würden. Für Aufsehen sorgte auch seine Behauptung, die USA würden Venezuela vorübergehend führen. Sein Außenminister Marco Rubio relativierte diese Aussage später und sprach davon, mit Hilfe einer bereits bestehenden Ölblockade politische Veränderungen in dem Land herbeiführen zu wollen. 

Dem Sender NBC News sagte der US-Präsident kürzlich, dass neben Rubio unter anderem US-Vizepräsident JD Vance, Pentagon-Chef Pete Hegseth und Trumps stellvertretender Stabschef Stephen Miller das US-Intervenieren in Venezuela steuern würden. Die letztendliche Verantwortung sieht Trump demnach allerdings bei sich selbst.

Kurz nach dem US-Angriff wurde die bisherige Vizepräsidentin Rodríguez als geschäftsführende Präsidentin vereidigt. Diese hatte sich nach Trumps Aussage unbeugsam gegeben. Später zeigte sie sich dann bereit zu einer Zusammenarbeit mit den USA.

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