Mehr als 750 Straftaten: Verdächtiger Darknet-Betrüger in Haft
Die Polizei ermittelt gegen einen mutmaßlichen Betrüger aus dem Darknet aus dem Raum Flensburg. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa
Schlag gegen Darknet-Betrug: Ermittler haben einen mutmaßlichen Darknet-Betrüger aufgespürt. Nun sitzt der Mann aus dem Kreis Schleswig-Flensburg in Haft. Was ihm vorgeworfen wird.
Flensburg. Ein mutmaßlicher Darknet-Betrüger aus dem Kreis Schleswig-Flensburg sitzt nun in Untersuchungshaft. Der 36-Jährige war zuvor am Amtsgericht Itzehoe einer Haftrichterin vorgeführt worden, wie die Polizei berichtete. Spezialkräfte hatten den Mann am Donnerstag festgenommen.
Im Zuge des Einsatzes wurden wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs, der gewerbsmäßigen Geldwäsche, der Datenhehlerei sowie weiterer Delikte drei Objekte in Flensburg und im Umland durchsucht.
Der Mann steht im Verdacht, sich seit mindestens acht Jahren im Darknet gemeinsam mit weiteren Akteuren zu professionalisierten Betrugstaten über gängige Kleinanzeigenportale verabredet, sie selbst begangen oder diese durch Bereitstellung notwendiger Geldwäscheinfrastrukturen ermöglicht zu haben. Die Ermittler stießen in diesem Zusammenhang auf mehr als 750 Straftaten. Die Schadenssumme beläuft sich auf einen mittleren sechsstelligen Betrag.
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