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Insolvenz

Weltbild stellt das Geschäft ein

Weltbild hatte im Juni beim Amtsgericht Augsburg Insolvenz angemeldet. (Archivbild)

Weltbild hatte im Juni beim Amtsgericht Augsburg Insolvenz angemeldet. (Archivbild) Foto: Jens B?ttner/dpa

Der Insolvenzverwalter kann den Augsburger Online-Buchhändler nicht retten. Die Verluste und die Kosten sind zu hoch. Die Beschäftigten bekommen die Kündigung.

Von dpa 14.08.2024, 13:30 Uhr
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Augsburg. Der insolvente Online-Buchhändler Weltbild stellt den Geschäftsbetrieb Ende August endgültig ein. Der vorläufige Insolvenzverwalter Christian Plail teilte mit, die 14 Filialen des Unternehmens führten noch Räumungsverkäufe durch und würden dann geschlossen. Online-Käufe würden bis Monatsende noch ausgeliefert. Die 440 Beschäftigten sollen im September ihre Kündigungen erhalten.

Das Unternehmen hatte im Juni beim Amtsgericht Augsburg Insolvenz angemeldet. Plail sagte: „Eine dauerhafte und nachhaltige Betriebsfortführung ist ohne frisches Kapital aufgrund der andauernden Verlustsituation nicht möglich.“ Die IT- und Marketingkosten und der Zeitaufwand seien zu hoch, um die Firma profitabel fortführen zu können.

Keine Investoren gefunden

Investoren seien angesichts der notwendigen Investitionen und der Kosten in einem ohnehin umkämpften Markt nicht zu einer Betriebsübernahme bereit gewesen, auch nicht in eingeschränktem Umfang. Interesse bestehe aber an Markenrechten und Warenvorräten. Diese Gespräche würden fortgeführt.

Weltbild ist aus dem gleichnamigen Unternehmen der katholischen Kirche hervorgegangen. Vor zehn Jahren war die damalige Verlagsgruppe Weltbild in Augsburg in die Insolvenz geschlittert.

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