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Neues Hallenbad

Zuschlag trotz großer Konkurrenz: Nächste Million für Kehdinger Welle

Das Drochterser Hallenbad soll durch einen Neubau ersetzt werden.

Das Drochterser Hallenbad soll durch einen Neubau ersetzt werden. Foto: privat

Seit vielen Jahren kämpft Drochtersen um Geld für die neue Kehdinger Welle. Jetzt kommt eine Zusage aus dem Bundestag - wenn auch kleiner als erhofft.

Von Redaktion 24.09.2026, 12:50 Uhr
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Drochtersen. Der Bund gibt eine Million Euro für das neue Hallenbad in Drochtersen. Die Förderung hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am Mittwoch beschlossen.

Viele Schwimmbäder sind in die Jahre gekommen und haben einen erheblichen Sanierungsbedarf. Bei der Kehdinger Welle ist er so groß, dass wirtschaftlich nur ein Ersatzneubau Sinn ergibt. Die Kosten dafür sollen bei etwa neun Millionen Euro liegen.

Wie viel Geld möglich gewesen wäre

Seit vielen Jahren wirbt die Gemeinde um Zuschüsse für ihr Bad, lange ohne Erfolg. Im Juli stiegen die zugesagten Fördergelder auf knapp zwei Millionen Euro. Vor der Sommerpause beauftragte der Gemeinderat Bürgermeister Mike Eckhoff, den Höchstbetrag beim Bund zu beantragen. Aus dessen Programm zur Sanierung kommunaler Sportstätten wären fast vier Millionen Euro möglich gewesen. Bewilligt ist nun deutlich weniger.

Die Konkurrenz um das Geld war allerdings groß. Der Bund fördert in den kommenden Jahren sanierungsbedürftige Sportanlagen mit knapp einer Milliarde Euro. Für kommunale Schwimmbäder stellt das Programm 250 Millionen Euro bereit.

Dieser Topf war fast 13-fach überzeichnet. „Umso erfreulicher ist es, dass die Gemeinde Drochtersen den Zuschlag erhalten hat und ihr Engagement endlich Früchte trägt“, sagt der Bundestagsabgeordnete Christoph Frauenpreiß (CDU) in einer Pressemitteilung. Er hatte sich für die Förderung eingesetzt.

Abgeordnete begrüßen Beschluss

Die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (SPD) reagiert ebenfalls auf die Entscheidung. „Ich freue mich sehr, dass wir jetzt auch mit einem Projekt in Drochtersen in dieser Förderrunde profitieren“, sagt sie in ihrer Pressemitteilung.

„Schwimmbäder sind für Jung und Alt wichtige Orte der Begegnung, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der sozialen Integration.“ Laut Möller stehen Bäder für Freizeitspaß und Erholung, aber auch für Gesundheitsprävention und Vereinsarbeit.

„Das sind hervorragende Nachrichten für Drochtersen und die gesamte Region“, sagt die Landtagsabgeordnete Corinna Lange (SPD). Sie hatte sich bereits auf Landesebene erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Gemeinde Geld für die Kehdinger Welle erhält.

Lange: „Der Ersatzneubau der Kehdinger Welle ist kein Luxus, sondern die Basis für unsere Vereins- und Jugendarbeit in der Region und diese Investition stellt sicher, dass auch die kommenden Generationen sicher schwimmen lernen.“

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