29.04.2017, 21:33
Feuerwehren im Kreis setzen auf die Jugend

JORK. Die Freiwilligen Feuerwehren wachsen – dem demografischen Wandel zum Trotz. Vor allem junge Menschen stoßen hinzu. Das berichtete Kreisbrandmeister Peter Winter am Sonnabend während des Verbandstages in der Altländer Festhalle in der Gemeinde Jork.

3909 aktive Mitglieder zählten die Feuerwehren im Kreis Stade zum Jahreswechsel – 72 Einsatzkräfte mehr als zwölf Monate zuvor. 294 Frauen machen mit. 172 Mitarbeiter sind zudem in den Werkfeuerwehren bei den Industriebetrieben Airbus, Dow und AOS organisiert. Insgesamt setzt Kreisbrandmeister Peter Winter auf 4 791 Männer, Frauen und Kinder, die sich in Sachen Brandschutz und Hilfeleistung engagieren.

Eine starke Säule ist der Nachwuchs: In den Jugendfeuerwehren sind 625 Interessierte aktiv. 85 Mädchen und Jungen bringen sich in den Kinderfeuerwehren ein. „Dank der tollen Jugendarbeit der Betreuer“, betonte der Verbandsvorsitzende, könne von Mitgliederschwund keine Rede sein. Im Sommer soll eine weitere Jugendfeuerwehr aus der Taufe gehoben werden, sie wäre dann die 35. ihrer Art im Landkreis Stade.

Der Leiter der Polizeiinspektion Stade, Torsten Oestmann, lobte die Zusammenarbeit mit den Feuerwehrleuten. Er stellte die neue Leitstelle in der Stadt Lüneburg vor. Dort laufen seit März auch die Notrufe unter der Nummer 110 aus dem Kreis Stade auf. „Das System läuft, wir haben keine Probleme“, sagte der Polizeidirektor. Vielmehr würden die Beamten in den Wachen vor Ort und im Streifendienst entlastet.

Wer die Nummer 112 wählt, landet weiterhin in der Leitstelle des Landkreises in der Ortschaft Wiepenkathen, unterstrich Landrat Michael Roesberg. Der Standort werde nicht in Frage gestellt. Am Ende der Versammlung erhielten diverse Feuerwehrleute Auszeichnungen – unter ihnen auch Kreisbrandmeister Peter Winter, der von den Dankesworten seines Stellvertreters Henning Klensang sichtlich überrascht und gerührt war.

Mehr über den Kreisfeuerwehrverbandstag – unter anderem über die Arbeit der Kinderfeuerwehrbeauftragten Martina Köpcke-Lausch und des Sicherheitsbeauftragten Thorsten von Schassen – lesen Sie am Montagabend im geschlossenen Abonnentenbereich von tageblatt.de und am Dienstag in Ihrer Printausgabe.

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