Weltkriegsbombe bei Abrissarbeiten in Heimfeld entdeckt
Mit einem 5.000-Liter-Wasserkissen ist eine Weltkriegsbombe vor ihrer Sprengung abgedeckt worden. (Archivbild) Foto: Frank Molter/dpa
Und plötzlich guckte die Spitze einer Bombe aus dem Boden. Im Hamburger Stadtteil Heimfeld ist am Vormittag eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Wie ging mit dem gefährlichen Fundstück weiter?
Hamburg. Bei Abrissarbeiten auf einem Gelände in Hamburg-Heimfeld ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Während der Arbeiten sei im Bereich der Seehafenstraße plötzlich die Spitze einer Bombe aufgetaucht, sagte ein Feuerwehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.
Die Bombe sei herausgeholt, in einen Trichter gelegt und mit einem Wasserkissen abgedeckt worden, das mit 5.000 Litern Wasser gefüllt wurde. Damit soll die Splitterwirkung der Bombe bei der geplanten Sprengung abgefangen werden. Die Bombenteile sollten noch am späten Vormittag gesprengt werden.
Für die Sprengung hat der Kampfmittelräumdienst einen Sperrbereich von rund 500 Metern angeordnet. Es mussten keine Gebäude evakuiert werden. Eine entsprechende Warnmeldung war über die Warnapps an die Bevölkerung herausgegeben worden.
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