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Wieder brennt es im Kreis Rotenburg: Feuer springt auf Wohnhaus über

Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften vor Ort.

Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften vor Ort. Foto: Samtgemeinde Selsingen

Zwei Brände im Stader Nachbarkreis rufen die Feuerwehr auf den Plan: 70 Feuerwehrleute bekämpfen die Flammen im Dachstuhl eines Wohnhauses in Byhusen. Auch in Sittensen brennt es.

Von Redaktion 26.10.2026, 08:47 Uhr
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Byhusen/Sittensen. Am Sonntagnachmittag wurden die Feuerwehren Byhusen, Farven, Selsingen und Malstedt zunächst mit dem Stichwort „Feuer 2“ zu einem Brand in Byhusen alarmiert. Wie Simone Borchers, stellvertretende Pressewartin der Samtgemeinde Selsingen berichtet, war aus ungeklärter Ursache auf einer Terrasse ein Feuer ausgebrochen.

„Noch während der Anfahrt wurde das Alarmstichwort auf ‚Feuer 3‘ erhöht“, berichtet Borchers. Die Flammen hatten sich auf das angrenzende Wohnhaus ausgebreitet; der gesamte Dachstuhl stand in Vollbrand. Aufgrund der starken Brandausbreitung wurde kurz darauf auf „Feuer 4“ erhöht. Daraufhin rückten zusätzlich die Feuerwehren Fehrenbruch und Hesedorf an.

70 Feuerwehrleute bekämpfen den Brand

Auch die Feuerwehr Bremervörde unterstützte mit einer Drehleiter. Über diese wurde das Dach geöffnet, damit die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung von oben durchführen und Glutnester erreichen konnten. Zwei Trupps unter Atemschutz löschten das Feuer mit zwei C-Rohren.

Insgesamt waren rund 70 Feuerwehrleute im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei, ein Rettungswagen sowie Kräfte der Samtgemeinde- und Kreisführung. Verletzt wurde laut Borchers niemand. Die Schadenshöhe und zur Brandursache sind derzeit noch unklar.

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Ein weiteres Feuer brach am Sonntagabend, gegen 17.20 Uhr, aus ungeklärter Ursache im ersten Obergeschoss eines Einfamilienhauses im Wiesenweg in Sittensen aus. Nach Angaben des Gemeindesprechers Alexander Schröder drang beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits Rauch aus den Fenstern der Wohnung.

„Offene Flammen waren zunächst nicht zu erkennen. Umgehend ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor, um gegen den Brand vorzugehen“, so Schröder. In dem Raum war eine Küchenzeile, die schon länger nicht mehr in Betrieb war. Das Feuer hatte sich bereits im kompletten Zimmer ausgebreitet und die Fensterscheiben zerstört.

Obergeschoss durch giftigen Rauch unbewohnbar

Nachdem der Brand weitestgehend gelöscht war, überprüften die Einsatzkräfte das Zimmer mit der Wärmebildkamera auf verstecke Glutnester. Betroffene Stellen wurden gezielt abgekühlt. „Das Feuer und der giftige Brandrauch machte das komplette erste Obergeschoss unbewohnbar“, berichtet Schröder. Die Bewohner konnten sich aus dem Haus retten, verletzt wurde niemand.

Parallel zu den Löscharbeiten wurde die Wohnung mithilfe eines Druckbelüfters entraucht. Dadurch konnte der Rauch zügig aus dem Gebäude entfernt werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Sittensen, Groß Meckelsen, Hamersen, Vierden und Lengenbostel aus der Samtgemeinde Sittensen. Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrkräfte vor Ort. Die ebenfalls alarmierte Drehleiter aus Tostedt wurde zunächst in Bereitstellung gehalten.

Auch der Rettungsdienst wurde alarmiert und stand für mögliche medizinische Notfälle bereit. Zusätzlich waren Führungskräfte der Kreisfeuerwehr und der Gemeindefeuerwehr vor Ort, um den Einsatz zu koordinieren. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (tom/pm)

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