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19 000 Biker feiern „ihren“ Gottesdienst

Unter grauem Himmel haben am Sonntag Tausende Biker den traditionellen Motorradgottesdienst im und vor dem Hamburger Michel gefeiert. Die Veranstalter zählten nach eigenen Angaben 19 000 „Mogo“-Besucher.

Sonntag, 10.06.2018, 21:00 Uhr

Im Jahr zuvor seien es noch 30 000 gewesen. „Da war wohl das trübe Wetter Schuld“, sagte ein Organisator. Im Anschluss an den Gottesdienst fuhren die Biker im Konvoi über die Elbbrücken und die Autobahn 1 nach Buchholz in der Nordheide, wo auf dem Gelände eines Möbelhauses ein Fest stattfinden sollte. Die Polizei hatte zahlreiche Straßen rund um den Michel und am Nachmittag auch die Konvoistrecke für andere Verkehrsteilnehmer gesperrt.

Das diesjährige Mogo-Motto lautete „35 Jahre Gänsehaut“. Damit wurde an den ersten Gottesdienst dieser Art 1984 im Michel erinnert. Damals habe der Polizeiseelsorger Reinhold Hintze die richtige Idee gehabt, sagte sein Nachfolger Lars Lemke in seiner Predigt: Motorradfahrer, die ihre Freiheit leben wollten, sollten sich nicht um Kopf und Kragen fahren, sondern im Respekt vor Gott das ihnen anvertraute Leben achten und auch andere nicht gefährden.

Ein besonderer Höhepunkt im Gottesdienst war die Verleihung des Gottesdienstpreises. Die Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes würdigte den Hamburger „Mogo“ als „Mutter aller Motorradgottesdienste“.

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