Zähl Pixel
Archiv

"24-Stunden-Reportage": Wenn Kühe im Stall Karussell fahren

Das neue Kuhkarussell auf dem Hof der Familie Alpers macht zweimal am Tag seine Runden, um die 400 Tiere zu melken.  Fotos: Kordländer

Das neue Kuhkarussell auf dem Hof der Familie Alpers macht zweimal am Tag seine Runden, um die 400 Tiere zu melken. Fotos: Kordländer

Wenn die Kühe auf dem Hof der Familie Alpers in Fredenbeck Karussell fahren, dann geben sie leckere Milch. Zweimal am Tag. Morgens und abends.

Von Hans-Lothar Kordländer Freitag, 22.07.2016, 10:41 Uhr

Das Kuhkarussell ist eine moderne Melkanlage, die Alpers seit einigen Monaten im Betrieb hat. Die Anlage erleichtert den Melkern die Arbeit. Die Tiere haben sich schnell daran gewöhnt. Geduldig stehen sie an, bis sie die Anlage betreten können. 400 Kühe sind es, die in vier Gruppen im Wartebereich des Karussells stehen.

Die Kühe fahren offenbar gerne in dem Karussell - Da ist es offenbar nicht anders, wie bei den meisten Kindern und vielen Erwachsenen. Und wie heute beim Kirmeskarussell läuft auch das große Kuhkarussell, auf dem 44 Tiere gleichzeitig Platz finden, vollelektronisch.

Zwei Melker allein können die Anlage bedienen, 200 Kühe werden pro Stunde durchgeschleust. Von 17 bis 18 Uhr läuft das Melken in dem neuen, nach modernsten Erkenntnissen gebauten, Stall bereits auf Hochtouren. Die dritte Gruppe ist bereits an der Reihe. Die Kühe haben einen kurzen Laufweg zu ihrem Melkplatz.

Der enge Kontakt mit den Kühen ist dem Landwirt wichtig. So kann er schnell feststellen, wenn ein Tier mal nicht so gut drauf ist und sich unwohl fühlt. „Dafür bekommt man schnell den Blick, wenn man täglich mit den Tieren zusammen ist“, erläutert Christoph Brinckmann. Im Notfall können dann gleich gesundheitsfördernde Maßnahmen ergriffen werden.

Mehr zum Hof der Familie Alpers lesen Sie heute Abend im Abobereich auf TAGEBLATT online und morgen im TAGEBLATT.

Der prüfende Blick im Stall: Anni Alpers, Christoph Bredehöft und Anton.

Der prüfende Blick im Stall: Anni Alpers, Christoph Bredehöft und Anton.

Copyright © 2025 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.