30 Zentimeter Frische sind zurück
Gebietsbetreuer Bernd Wagner und Inhaberin Katja Harms im Subway-Standort in Stade. Foto Schunk
Mit rund 44 000 Restaurants weltweit ist es – gemessen an der Zahl der Filialen – die international größte Fastfood-Kette: Die Rede ist von Subway.
Die Sandwich-Macher grenzen sich vor allem durch ihr gesundes Image und der Möglichkeit zur individuellen Gestaltung der Produkte von der Konkurrenz ab. Auch in Stade gibt es seit Juni dieses Jahres wieder eine Filiale am Pferdemarkt, die in der Mittagszeit Anlaufstelle für eine Vielzahl gerade junger Menschen geworden ist. Gebietsbetreuer Bernd Wagner und Filial-Inhaberin Katja Harms sind mit der starken Rückkehr in die Hansestadt zufrieden.
Frühere Gäste erinnern sich vielleicht daran, dass es vor einigen Jahren bereits eine Filiale in Stade gab. Damals in der Kleinen Schmiedestraße – der damalige Franchisenehmer allerdings wollte irgendwann eigene Wege gehen. Das Ladenlokal wurde zu einem „Starsub“ Restaurant und dann geschlossen. Umso glücklicher ist der Fastfood-Gigant Subway nun über die neue Filiale am Pferdemarkt und mit Blick in die Zukunft.
Bernd Wagner ist für die Marke Subway Sandwiches zwischen Hannover, Braunschweig und Lüneburg zuständig. Als einer der Pioniere von Subway Deutschland hat er 2001 das erste norddeutsche und deutschlandweit siebte Restaurant in der Hansestadt Hamburg eröffnet.
Wagner ist sich sicher: Das alles gehe nur mit einem starken Partner. „Wir brauchen den Unternehmer vor Ort, der es in die Praxis umsetzt.“ Diese starke Partnerin haben sie in Katja Harms gefunden – bereits vor fünf Jahren. Die gebürtige Zevenerin ist Inhaberin von mittlerweile vier Subway-Restaurants in Buchholz, Zeven, Bockel und nun auch Stade.
„Es ist eine Stärke des Systems, dass wir regional agieren“, so Wagner. „Ich bin aus der Region und auch die Partner sind Unternehmer aus der Region. So können wir uns vor Ort entsprechend dem Markt entwickeln.“
Ob sie die Stadt mag und einen Bezug zu ihr habe, sei für Katja Harms bei der Wahl eines geeigneten Standortes auch relevant: „Das ist schon eine emotionale Sache.“ Für Stade treffe das absolut zu. In ihren vier Restaurants beschäftigt sie insgesamt 50 Mitarbeiter – 14 davon in der Stader Filiale. Die Liebe zu Subway habe bei ihr selbst vor vielen Jahren in Amerika begonnen, als sie dort zum ersten Mal ein Subway Restaurant besuchte.
„In einer Zeit, wo andere verlieren, gehören wir zu den Gewinnern“, so Wagner. Von einer Fastfood-Krise spüre man nichts: In den vergangenen fünf Jahren erreichten sie 49 Prozent Umsatzzuwächse und ein Gästeplus von 22 Prozent. „Bereits seit fünf Jahren in Folge freue sich Subway in den Großräumen Hannover, Braunschweig und Lüneburg über ein sehr gutes Wachstum.“ Das liege unter anderem am Konzept: „Es wird dem Gast nie langweilig. Aus allen Zutaten kann man über 2 Millionen Varianten zusammenstellen“, so Harms.
Die hohe Flexibilität des Systems mache es möglich, dass Subway Restaurants in nahezu jeder Lage realisierbar sind: In der Fußgängerzone, im Gewerbegebiet, an Bahnhöfen, Tankstellen oder in Flughäfen, da eine Fläche zwischen 15 und 250 Quadratmetern als Standorte in Frage kommt. Dadurch seien auch Filialen an sogenannten non-traditional Standorten möglich, beispielsweise eingegliedert in Tankstellen, großen Bürogebäuden oder Bahnhöfen.
Subway sucht weiterhin Partner, die interessiert daran sind, einzusteigen. In Deutschland, in Niedersachsen und in der Region. „Es bleibt spannend“, so Wagner, „Wir haben unser Potenzial im Landkreis noch lange nicht ausgeschöpft.“ Besonders großes Potenzial sieht er in Buxtehude und Cuxhaven. Auch die B 73 eigne sich hervorragend für weitere Standorte. Auch Katja Harms hält Buxtehude für einen interessanten Standort – vielleicht kommen auch Sandwich-Fans aus der Hansestadt in Zukunft in den Genuss der bis zu 30 Zentimeter langen Subs.