A26-Ausfahrt gesperrt: Stade droht ein Verkehrs-Chaos
Die A26-Anschlussstelle Stade-Süd mit dem Kreisel Kaisereichen. Foto: Martin Elsen
Das dürfte heftig werden: Fast eine Woche lang wird die A26-Abfahrt am Kreisel Kaisereichen gesperrt. Und die Ausweichstrecke ist eh schon überlastet.
Stade. Das nennt man kurzfristig: Bereits ab Mitternacht in der Nacht auf Freitag wird die Ausfahrt der Autobahn 26 in Stade-Süd komplett gesperrt. „Die Fahrbahn des Brückenbauwerks über die Deutsche Bahn weist massive Schäden auf, die zwingend behoben werden müssen, um das Schadensmaß nicht zu vergrößern“, berichtet Veronika Boge von der Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nord.
Für die Sanierung sind zwei Maßnahmen notwendig:
- Der Streckenbereich vor der Anschlussstelle Stade-Süd ist ab Freitagnacht einstreifig und verschwenkt;
- Die Ausfahrt der Anschlussstelle Stade-Süd ist gesperrt.
Die Sperrung gilt bis Mittwoch, 30. September, 0 Uhr. Die Autobahn GmbH weist daruf hin, dass die Arbeiten stark witterungsabhängig sind und sich daher noch kurzfristig verschieben können.
Als Ausweichstrecke wird die Autobahnausfahrt Stade-Ost angegeben. Die ist allerdings eh schon eine Umleitungsstrecke und daher insbesondere morgens und nachmittags verstopft.
Grund: Wegen Bauarbeiten ist die Harburger Straße in einem Teilbereich halbseitig gesperrt, eine Ampel regelt den Verkehr. Daher nutzen viele Autofahrer die Buxtehuder Straße Richtung Dow und von dort abzweigend dann die Altländer Straße, um in die Innenstadt zu kommen.
Die Harsefelder Straße ist zwar aktuell eine Option als Ausweichstrecke, weil sie trotz der Dauerbaustelle Radweg bis zum Bildungscampus Riensförde nicht gesperrt ist. Gleichwohl ist das ein ebenso großer Umweg wie die Alternative Bremervörder Straße. (ham/pm)
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