A26 soll Ende 2023 bis zur A7 fertig sein
Dieser Beschluss ist ganz wichtig: Die A26 kann bis Hamburg weitergebaut werden. Niedersachsens Wirtschafts und Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) geht davon aus, dass der Verkehr ab der Jahreswende 2023/24 über die A26 bis zur A7 rollen kann.
Der Planfeststellungsbeschluss für den 800 Meter langen Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Neu Wulmstorf und der Landesgrenze Hamburg sei am 6. November unanfechtbar geworden, teilte das niedersächsische Verkehrsministerium am Dienstag mit. Klagen gegen den Beschluss seien keine eingegangen. Die geplante Autobahn soll weitere 7,9 Kilometer über Hamburger Gebiet bis zur A7 gehen. Hamburg will die Strecke dann als sogenannte Hafenpassage über knapp zehn Kilometer von Moorburg bis zur A1 bei Stillhorn weiterführen.
„Es wird Zeit, dass die durchgehende Unterelbe-Autobahn bis zur A7 endlich Wirklichkeit wird“, sagte Althusmann. Der Hamburger Planfeststellungsbeschluss für den restlichen Abschnitt sei mehr als überfällig, „damit auch dort endlich mit dem Bau des für das Alte Land so wichtigen Infrastrukturprojektes begonnen werden kann.“ Er erwarte, dass der Beschluss noch in diesem Jahr komme.
Niedersachsen ist derzeit dabei, den 3. Bauabschnitt der A 26 zwischen Buxtehude und der L 385 bei Rübke baulich umzusetzen. „Dort wollen wir Ende 2021/Anfang 2022 diesen Streckenabschnitt für den Verkehr freigeben,“ so Althusmann.