Rettungsflieger

ADAC eröffnet Luftrettungsstandort „Hungriger Wolf“

Ein Rettungshubschrauber der ADAC fliegt am Himmel entlang.

Ein Rettungshubschrauber der ADAC fliegt am Himmel entlang. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Von einem neuen Standort des ADAC soll zukünftig der Rettungshubschrauber „Christoph 67“ starten. Bei der Eröffnung im Kreis Steinburg ist auch eine Ministerin vor Ort.

Von dpa 01.07.2024, 15:25 Uhr

Hohenlockstedt (dpa/lno) - Die Luftrettung des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) hat in Schleswig-Holstein einen neuen Standort. Unter dem Namen „Hungriger Wolf“ ist dieser am Flugplatz in Hohenlockstedt (Kreis Steinburg) eingeweiht worden, wie der Automobil-Club mitteilte. Von dort aus starten nun die Hubschrauber des ADAC ihre Rettungseinsätze und stellen die medizinische Notfallversorgung der Region sicher.

„Die Luftrettung ermöglicht eine schnelle und zielgerichtete Hilfe, die in vielen Fällen einen Beitrag leistet, Leben zu retten“, sagte Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU). Die Luftrettung ergänze den bodengebundenen Rettungsdienst und auch in schwer zugänglichen Gebieten zu einer medizinischen Versorgung bei. Dies sei gerade in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein wichtig.

Einsatzbereit von Sonnenaufgang bis -untergang

Mit der Rettungsstation wurde laut ADAC auch ein Hubschrauber mit dem Funkrufnahmen „Christoph 67“ in Betrieb genommen. Bis zur Fertigstellung eines Neubaus starte dieser derzeit noch von einer Interimsstation. Einsatzbereit ist der Hubschrauber sowie eine Ersatzmaschine täglich von Sonnenaufgang bis -untergang. Optional könne er bei Bedarf auch für Einsätze in der Dunkelheit ausgestattet werden. 

Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU) spricht im Kieler Landtag.

Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU) spricht im Kieler Landtag. Foto: Frank Molter/dpa

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