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AfD ist nicht rassistisch

Zum Artikel „AfD ist keine Truppe, die in ein Parlament gehört“ (TAGEBLATT vom 21. März) schreibt Bernd Luge, Gebrüder-Grimm-Weg in Buxtehude:

Dienstag, 22.03.2016, 16:30 Uhr

Zum Artikel „AfD ist keine Truppe, die in ein Parlament gehört“ (TAGEBLATT vom 21. März) schreibt Bernd Luge, Gebrüder-Grimm-Weg in Buxtehude:

Die AfD hat in den Märzwahlen großen Zuspruch von der Bevölkerung erhalten. Die Wahlbeteiligung stieg erfreulich, weil die Leute endlich wieder eine Alternative zum linken Einheitsbrei unter Merkel hatten. Bernd Busemann (Landtagspräsident, CDU) verunglimpft die AfD als teils rechtsradikal und rassistisch. Die TAGEBLATT-Interviewer widersprechen nicht. Sodann beklagt Busemann die irregulären Zustände in der Flüchtlingssituation – genauso wie die AfD. Rassistisch? Er, dessen Partei seit Jahren an der Macht ist, fordert ein Einwanderungsgesetz – wie die AfD seit 2013. Rassistisch? Busemann sieht die Geburtenrate als Politikum – exakt wie die AfD. Rechtsradikal? Der CDU-Politiker will die Moslems schützen, akzeptiert aber nicht, dass der politische Islam zu Deutschland gehört – ebenso wie die AfD. Rassistisch? Zuletzt stellt er die dümmliche Fangfrage, ob ein Flüchtling einem Deutschen Wohnraum oder Arbeit wegnehme, ob die Steuern deswegen erhöht würden. Herr Busemann, hören Sie auf, die Leute zu veräppeln. Jeder Mensch weiß, dass Wohnungen knapp und teuer (!) sind, Arbeitsplätze nicht auf Bäumen wachsen und dass man Steuer-Euro, die von der Bevölkerung erwirtschaftet oder als Mehrwertsteuer-Euro gezahlt wurden, nur einmal ausgeben kann.

Wir (AfD) sind sicher nicht frei von Fehlern, aber wir versuchen, sparsame und vernünftige Politik zu machen. Rechtsradikalismus und Rassismus überlassen wir Leuten wie Bernd Busemann, die Derartiges als Vorurteil brauchen.

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