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Aktuelles zur Ortsumgehung

Die Ortsumgehung Elstorf als Weiterführung der B 3 neu ist im August 2016 im neuen Bundesverkehrswegeplan bis 2030 in den vordringlichen Bedarf hochgestuft worden, das ist so etwas wie die höchste Prioritätsstufe in der Straßenbauplanung des Bundes. Im Oktober 2016 hat die Landesstraßenbaubehörde Lüneburg den Auftrag zur Planung des gesamten Abschnitts der B 3 neu von Neu Wulmstorf bis südlich Elstorfs erhalten. Das bedeutet: Die gesamte Weiterführung der B 3 neu in Richtung Süden wird jetzt planerisch als ein Abschnitt behandelt und liegt komplett in der Hand der Lüneburger Behörde. Seine Behörde werde jetzt zunächst in einem Gespräch mit den beiden Landkreisen Harburg und Stade erörtern, ob für die neue Straße ein Raumordnungsverfahren erforderlich wird, sagt Dirk Möller, Leiter der Landesstraßenbaubehörde Lüneburg.

Freitag, 13.01.2017, 19:12 Uhr

Die Ortsumgehung Elstorf als Weiterführung der B 3 neu ist im August 2016 im neuen Bundesverkehrswegeplan bis 2030 in den vordringlichen Bedarf hochgestuft worden, das ist so etwas wie die höchste Prioritätsstufe in der Straßenbauplanung des Bundes. Im Oktober 2016 hat die Landesstraßenbaubehörde Lüneburg den Auftrag zur Planung des gesamten Abschnitts der B 3 neu von Neu Wulmstorf bis südlich Elstorfs erhalten. Das bedeutet: Die gesamte Weiterführung der B 3 neu in Richtung Süden wird jetzt planerisch als ein Abschnitt behandelt und liegt komplett in der Hand der Lüneburger Behörde. Seine Behörde werde jetzt zunächst in einem Gespräch mit den beiden Landkreisen Harburg und Stade erörtern, ob für die neue Straße ein Raumordnungsverfahren erforderlich wird, sagt Dirk Möller, Leiter der Landesstraßenbaubehörde Lüneburg.

Erst danach, wenn klar ist, wie das Verfahren ablaufen wird, könne eine Zeitschiene für das Projekt entwickelt werden, sagt Möller, der dazu zum jetzigen Zeitpunkt noch keinerlei Aussage treffen möchte. Anschließend werde die Behörde Trassenvarianten für die Weiterführung der B 3 als Umgehung für Ketzendorf, Ovelgönne und für Elstorf entwickeln. Dass die beiden bisher getrennten Abschnitte Ovelgönne/Ketzendorf und Elstorf jetzt planerisch gemeinsam behandelt werden, bedeute allerdings noch nichts für die bauliche Umsetzung und mögliche Freigabe, betont Möller. Die Gemeinde Neu Wulmstorf hat 2016 eine Resolution verabschiedet, in der sie fordert, dass der bisherige Bauabschnitt II Ovelgönne/Ketzendorf nur zeitgleich mit Abschnitt III, der Umgehung Elstorf, freigegeben wird, und das auch erst, wenn die A 26 bis Neu Wulmstorf fertiggestellt ist. Letzteres allerdings dürfte wohl ohnehin kein Problem werden. Die Fertigstellung der A 26 bis Rübke ist aktuell für 2021 anvisiert.

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