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Isern-Hinnerk-Grundschule in Apensen

Apensen: Eine Schule mit Anziehungsfaktor

Wolf-Rüdiger Kramer (von links), Dorothea Hirschfeld-Albers , und Vanessa Rojahn vom Architektenbüro mit Schulleiterin Claudia Jähnke .

Wolf-Rüdiger Kramer (von links), Dorothea Hirschfeld-Albers , und Vanessa Rojahn vom Architektenbüro mit Schulleiterin Claudia Jähnke .

Nach den Sommerferien haben Schülerschaft und Kollegium der Isern-Hinnerk-Grundschule in Apensen ihren Erweiterungsbau in Beschlag genommen und sind mehr als zufrieden mit dem von der Samtgemeinde umgesetzten Neubau.

Von Sabine Lepél Montag, 23.09.2019, 14:01 Uhr

Die Planer vom Büro Klindworth Architekten + Ingenieure aus Sittensen haben eine perfekte Visitenkarte für weitere Aufträge in der Samtgemeinde abgegeben: Zeit- und Kostenrahmen wurden eingehalten.

Früher dauerte es Monate, bis eine neue Schule nicht mehr neu roch: nach Klebern, Beton oder Kunststoffen, zum Beispiel. Heute ist das offensichtlich anders. Wer den Neubau der Grundschule in Apensen betritt, riecht nichts als frische Luft. Durch die großen Fensterfronten strömt das Licht hinein, Flur, Klassenräume, Sanitäranlagen strahlen in hellen Farben. „Wir fühlen uns hier unglaublich wohl“, bestätigt Schulleiterin Claudia Jähnke den guten ersten Eindruck. „Ich habe das Gefühl, dass wir uns hier alle sehr gern aufhalten.“

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Sechs Klassenräume sind hinzugekommen, drei Gruppenräume, ein großzügiges Sekretariat, eine Küche, ein ebenso lichtdurchflutetes Büro für die Schulleitung und den Konrektor, ein Krankenzimmer, ein Besprechungsraum, eine Aula und ein Lehrerzimmer, das Claudia Jähnke scherzhaft „unseren Tanzsaal“ nennt. Außerdem gibt es einen Fahrstuhl, der die beiden Etagen und den großen Keller der Integrationsschule miteinander verbindet.

Der Schulleiterin strömt die Wertschätzung für die neugewonnenen Räumlichkeiten und für die Arbeit der Planer aus allen Poren: „Ich habe hier vier Umbauten miterlebt und das war nicht einfach. Aber diesmal war alles anders. Alle haben mitgedacht und an einem Strang gezogen“, schwärmt Jähnke ungeachtet der während der Bauphase anfallenden Mehrarbeit. „Ich hätte nie gedacht, dass bei der Komplexität der Aufgabe vom Abriss bis zum Neubau alles so reibungslos klappt und der Zeitrahmen eingehalten werden konnte.“ Auch die Kosten sollen im Plan bleiben: Rund 5,5 Millionen Euro wurden bereitgestellt, die endgültige Abrechnung steht allerdings noch aus.

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Wer die beengte Situation bedenkt, in der die Isern-Hinnerk-Grundschule vor der Realisierung des Erweiterungsbaus steckte, kann die Euphorie der Schulleiterin nachvollziehen: die total veralteten sanitären Anlagen, der Mangel an Räumlichkeiten für Elterngespräche oder Inklusion, das völlige Fehlen von Gruppenräumen und die unzureichende Unterbringung des Verwaltungstraktes sowie die Enge im Lehrerzimmer. „Ich habe 1996 hier angefangen, damals waren wir 13 Lehrkräfte“, sagt Jähnke. „Heute sind wir 30. Auch daran lässt sich die enorme Entwicklung der Schule ablesen.“

Bei der Grundschule handelt es sich um eine verlässliche Grundschule, das heißt, die Betreuung ist bis nach der fünften Stunde gesichert. Die Einführung des Ganztages wurde in der Samtgemeinde Apensen auch wegen der nötigen Baumaßnahmen an den beiden Grundschulen in Apensen und in Wiegersen aufgeschoben. Die Isern-Hinnerk-Schule an der Schulstraße in Apensen besuchen rund 320 Kinder in derzeit 15 Klassen.

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„Endlich haben wir die Möglichkeit, auf einer ganz neuen Ebene miteinander, mit den Schülern und den Eltern zu kommunizieren“, sagt Claudia Jähnke. „Das muss auch so sein“, meint Dorothea Hirschfeld-Albers, Chefin des zuständigen Architekturbüros. „Schließlich verbringen sowohl die Schüler als auch die Lehrer sehr viel Zeit ihres Lebens in den Räumlichkeiten.“

Das trifft offenbar insbesondere auf die Schulleiterin selbst zu: Neulich dachte ein Schüler, sie wohne in ihrem neuen Büro in der niegelnagelneuen Isern-Hinnerk-Schule…

Auch die Grundschule in Wiegersen, die zweite in der Samtgemeinde Apensen, wird, wie mehrfach berichtet, derzeit erweitert. Die Bauarbeiten haben mit Beginn der Sommerferien begonnen und laufen während des Schulbetriebs weiter. Die Kosten für die Maßnahme der Samtgemeinde liegen bei über 2 Millionen Euro. Auch dieses Projekt wird vom Büro Klindworth Architekten + Ingenieure betreut.

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