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Asklepios Westklinikum eröffnet Erweiterungsbau

Ulf Künstler und Cornelia Prüfer- Storcks . Foto Asklepios

Ulf Künstler und Cornelia Prüfer- Storcks . Foto Asklepios

Es ist ein deutlicher Fortschritt für die Versorgung von Patienten mit psychischen Erkrankungen in Hamburgs Westen: Das Asklepios Westklinikum in Rissen hat gestern einen Erweiterungsbau für die Psychiatrie eröffnet.

Dienstag, 13.06.2017, 19:54 Uhr

5,7 Millionen Euro flossen in neue Räume sowie in den Umbau vorhandener Kapazitäten. Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD): „Die bauliche Erweiterung der Fachabteilung für Psychiatrie und Psychotherapie schafft mehr Raum für die Versorgung von Menschen mit schweren und schwersten seelischen Erkrankungen.“ Die Stadt fördere das Vorhaben deshalb mit 3,8 Millionen Euro. Das verbleibende Drittel der Investition trägt der private Klinikkonzern Asklepios selbst.

Vom Erweiterungsbau profitieren nach Angaben des Krankenhauses vor allem Menschen in akuten psychischen Krisen. Dazu gehörten Patienten mit Suizidabsichten, Verwirrte sowie Menschen mit Realitätsverkennung. Sie könnten in Rissen nun in modernen, besonders geschützten Räumlichkeiten geschlossen untergebracht werden, teilte Asklepios mit. Zudem verfügt die Klinik fortan über eine zentrale ambulante und stationäre Aufnahme für psychiatrische Patienten mit neun Krisenbetten.

Chefarzt Ulf Künstler betonte die Bedeutung der Veränderungen: „Dank des Neu- und Ausbaus ist es gelungen, für Patienten in akuten psychischen Krisen völlig neue, verbesserte Behandlungsbedingungen durch eine räumliche und inhaltliche Neuorientierung zu schaffen.“

Insgesamt stehen diesen Patienten im Erweiterungsbau fast 1400 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Die Zahl der Planbetten in der Psychiatrie erhöht sich dabei um 15 auf insgesamt 135.

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