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Auf dem Papier stimmt’s

Christkindmarktmanager Bernd Reimers wird tatkräftig unterstützt von Sohn Benjamin und Enkel Linus. Tochter Swaantje schwirrt auch irgendwo auf dem Gelände der Villa von Issendorff herum. Fotos Eidtmann

Christkindmarktmanager Bernd Reimers wird tatkräftig unterstützt von Sohn Benjamin und Enkel Linus. Tochter Swaantje schwirrt auch irgendwo auf dem Gelände der Villa von Issendorff herum. Fotos Eidtmann

In Himmelpforten wurde mit dem Christkindmarktaufbau begonnen. „Mal sehen, ob alles klappt“, lässt Bürgermeister und Marktmeister Bernd Reimers offen, ob sein Plan umgesetzt werden kann. Aber die Erfahrung zeigt: Am Ende passt es immer.

Von Jutta Eidtmann Montag, 26.11.2018, 08:30 Uhr

{picture1s}70 Buden, Schank- und Fahrgeschäfte, Bühne, Zelt und Doppelstock-Gastronomie, großes Kinderparadies und Wege, die freigehalten werden müssen: Wenn der lauschige Christkindmarkt am Freitag eröffnet wird und im Lichterglanz erstrahlt, sieht keiner mehr, wie viel Arbeit im Aufbau steckte. Für die Ehrenamtlichen, die zupacken, ebenso wie für die gewerblichen Händler.

Melanie und Sascha Wolff aus Bremervörde werden zum 14. Mal dabei sein – mit Glühwein und Feuerzangenbowle im Ausschank und mit ihren Schiffsschaukeln. „Der Markt ist immer größer geworden, und der Zuspruch auch“, freut sich der Schausteller, dessen Mutter Marion Wolff mit Helfern ihr Kinderkarussell aufbaut. Zwei der von ihr bestellten Männer sind nicht gekommen. Das drückt die Laune.

Ganz gut ist die Stimmung im ehrenamtlichen Team. „Sonst würde es ja keinen Spaß machen“, sagen Swaantje Reimers und Doris Hagenah. Während in der Villa von Issendorff schon die Weihnachtsmannstube komplett dekoriert ist (hierfür hat Büchereileiterin Petra Rath das Händchen), geht es draußen erst an diesem Sonnabend so richtig zur Sache. Das Transportieren der auf dem Heimatmuseumsvorplatz abgestellten Hütten mit dem Gabelstapler an ihre jeweiligen Standorte an den Rundwegen ist Maßarbeit, das Aufsetzen und Richten Knochenarbeit.

Cheforganisator Bernd Reimers wird diesmal von Sohn Benjamin unterstützt. Und Enkel Linus hilft auch, wo er kann. Wie immer sind Karl Weiler und Torsten Hüsken dabei, beide gewiefte Handwerker. Kettensägekünstler Weiler hat die Krippen- und Weihnachtsfiguren im Umfeld der Villa von Issendorff geschaffen. Der trockene Sommer hat ihnen zugesetzt und Risse entstehen lassen. Um die muss er sich auch noch kümmern.

Am Mittwoch ab 12 Uhr können die Aussteller die Hütten beziehen, ausstatten und dekorieren. Bis dahin müssen die Stromkabel verlegt sein, sollen die Sterne an den Laternen hängen und soll die Beleuchtung im Park funktionieren. Dutzende „Restarbeiten“ wird es noch geben, wenn die Aussteller erst einmal da sind. Und dann ist’s geschafft. Der Christkindmarkt kann beginnen.

Der Christkindmarkt Himmelpforten bei der Villa von Issendorff ist vom 30. November bis 9. Dezember geöffnet. In der Woche von 15 bis 19.30 Uhr, am Wochenende von 13 bis 19.30 Uhr. Spektakulärer Auftakt ist am Freitag gegen 17 Uhr der Einzug des Weihnachtsmannes.

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