Nach einem Monat Testbetrieb ohne Fahrgäste ist die erste Forschungsphase für autonom fahrende Busse in der Hamburger Hafencity abgeschlossen. Die beteiligten Institutionen zogen eine positive erste Bilanz.
Das teilten Verantwortliche des Projekts „Heat“ (Hamburg Electric Autonomous Transportation) am Montag mit. „Wir sind durchaus zufrieden mit dieser ersten Phase“, sagte Veit Lemke, Projektleiter des Entwicklungsunternehmens IAV. Das Fahrzeug habe Hindernisse in jeder Situation irrtumsfrei erkannt und regelkonform reagiert.
Der automatisierte Elektro-Kleinbus soll auf einer 1,8 Kilometer langen Strecke in der Hafencity unterwegs sein und soll bis zum Weltkongress für intelligente Verkehrssysteme in zwei Jahren einsatzreif sein. Er werde fünf Haltestellen anfahren. „Im nächsten Schritt wird es darum gehen, das Zusammenspiel von Infrastruktur und Fahrzeug noch weiter zu verfeinern“, sagte Jan Henrik Voß von Siemens Mobility. Zunächst würden die aufgezeichneten Daten ausgewertet und Fahrzeug, Sensoren und Infrastruktur weiterentwickelt.