Musik

BAP mit 13. Nummer-eins-Album: „Keine Band hatte mehr“

Auf der „Zeitreise“-Tour spielt BAP alle Titel ihrer beiden Erfolgsalben „Für usszeschnigge!“ und „Vun drinne noh drusse“.

Auf der „Zeitreise“-Tour spielt BAP alle Titel ihrer beiden Erfolgsalben „Für usszeschnigge!“ und „Vun drinne noh drusse“. Foto: Oliver Berg/dpa

Die Kölschrock-Musiker um Wolfgang Niedecken haben ihr neues Werk „Zeitreise (Live im Sartory)“ herausgebracht - und damit einen Rekord in den deutschen Charts aufgestellt.

Von dpa 03.05.2024, 16:20 Uhr

Baden-Baden. Die Kölner Urgesteine von BAP haben mit ihrem neuesten Album einen Rekord aufgestellt. Ihr an vier Abenden bei Konzerten in Köln entstandener Mitschnitt „Zeitreise (Live im Sartory)“ beschere den Kölschrock-Musikern um Wolfgang Niedecken das 13. Nummer-eins-Album, teilte GfK Entertainment mit. „Keine Band hatte mehr“, hieß es vom Ermittler der Offiziellen Deutschen Charts. 

Auf ihrer „Zeitreise“-Tour spielt die 1976 gegründete Kölschrock-Band nochmal alle Titel der beiden Durchbruchsalben „Für usszeschnigge!“ (1981) und „Vun drinne noh drusse“ (1982). Darunter der berühmte BAP-Hit „Verdamp lang her“.

Mit dem Album haben sie in Deutschland sogar Superstar Taylor Swift von der Spitze verdrängt, deren Werk „The Tortured Poets Department“ diese Woche auf Platz zwei liegt. Dahinter steigt die britische Kult-Band Pet Shop Boys mit „Nonetheless“ ein. „Zeppelin“ von Schlagersänger Matthias Reim liegt auf der Vier, die Metal-Band Accept mit „Humanoid“ auf der fünften Position. 

Ein Rekord gelingt auch dem Duo Ayliva & Apache 207 in den Single-Charts. „Ihr Duett schnellt nicht nur von 0 auf 1, sondern feiert dank 3,3 Millionen Abrufen am Veröffentlichungstag auch den erfolgreichsten Streaming-Songstart aller Zeiten“, teilte GfK Entertainment mit. Dahinter liegt diese Woche Artemas mit „I Like The Way You Kiss Me“. „Pedro“ von Jaxomy, Agatino Romero & Raffaella Carrà landet auf Rang drei.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Waldsiedlung Zehlendorf wird Unesco-Welterbe

Bunte Fassaden, berühmte Bewohner und ein Einkaufszentrum am Bahnhof: Die Waldsiedlung Zehlendorf bekommt jetzt Unesco-Welterbe-Status. Doch mit der Anerkennung gehen auch Sorgen einher.

Bayreuth sagt „Nein“ zum Rechtsruck

So explizit politisch waren die Bayreuther Festspiele vielleicht noch nie: Chefin Katharina Wagner stellt sich deutlich gegen den Rechtsruck im Land und warnt vor der „Finsternis der Vergangenheit“.

So geht es nach dem Jubiläum in Bayreuth weiter

Die Bayreuther Festspiele stehen vor ihrem großen Jubiläum, doch sie blicken darüber hinaus. Es soll künftig immer zwei Neuproduktionen geben auf dem Grünen Hügel - aber die Sache hat einen Haken.