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Wettbewerb auf der Schiene

Bahn klagt gegen Fernverkehrsbeschluss der Netzagentur

Die Deutsche Bahn geht gerichtlich gegen einen Beschluss der Bundesnetzagentur vor, mit dem der Wettbewerb im Fernverkehr gestärkt werden soll. (Archivbild)

Die Deutsche Bahn geht gerichtlich gegen einen Beschluss der Bundesnetzagentur vor, mit dem der Wettbewerb im Fernverkehr gestärkt werden soll. (Archivbild) Foto: Jan Woitas/dpa

Die Bundesnetzagentur hat im Juli entschieden, dass die Bahn mehr Platz auf der Schiene für Konkurrenten im Fernverkehr machen muss. Der bundeseigene Konzern geht dagegen nun gerichtlich vor.

Von dpa 14.08.2026, 11:45 Uhr
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Berlin. Die Deutsche Bahn geht gerichtlich gegen einen Beschluss der Bundesnetzagentur vor, wonach sie im Fernverkehr auf hochbelasteten Strecken künftig mehr Kapazitäten für Wettbewerber freiräumen muss. Die für die Infrastruktur zuständige Bahn-Tochter DB InfraGo werde ein Eilverfahren dagegen anstreben, hieß es aus Bahnkreisen. 

Das bundeseigene Unternehmen argumentiert, dass durch den Beschluss der Netzagentur (BNetzA) die Zahl der Konflikte über die Nutzung bestimmter Trassen zu bestimmten Zeiträumen deutlich zunehmen werde. Daraus entstünden rechtliche und praktische Probleme für die Bewirtschaftung der Trassenkapazitäten durch die InfraGo. 

Italienisches Eisenbahnunternehmen Italo plant Markteintritt 

Die Bundesnetzagentur hatte am 17. Juli entschieden, dass die DB InfraGo auf stark belasteten Strecken mindestens ein Viertel der Kapazitäten an Wettbewerber vergeben muss. Das gilt demnach für stark ausgelastete Korridore mit ausgewiesenen Kapazitätsobergrenzen, wie es etwa für die Knoten München und Frankfurt geplant ist. 

Hintergrund der Regelung ist der geplante Markteintritt des italienischen Eisenbahnunternehmens Italo in den deutschen Fernverkehr ab 2028.

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