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Leserbriefe

TBezahlbarer Opernbesuch

Zum Artikel „Hamburg bekommt eine neue Oper in der Hafencity“ (TAGEBLATT vom 21. Februar) schreibt Jörg Meyer aus Himmelpforten:

Dienstag, 25.02.2025, 13:41 Uhr

Wenn Herr Kühne tatsächlich die gesamten Kosten für den Neubau einer Oper übernimmt, warum sollte Hamburg dann Nein sagen? Natürlich kann man über den Sinn von Oper heutzutage generell diskutieren und sich fragen, ob die später sicher nötige finanzielle Unterstützung durch die Stadt Hamburg für den laufenden Betrieb zu rechtfertigen ist. Eines aber darf sich in keinem Fall ändern: Ein Opernbesuch muss auch für geringer Verdienende erschwinglich bleiben, so wie es jetzt der Fall ist. Man öffne einmal im sehr benutzerfreundlichen Ticketshop der Hamburger Staatsoper den Saalplan einer beliebigen Vorstellung. Dort findet man im gesamten vierten Rang alle Plätze für 19 oder, mit etwas eingeschränkter Sicht, für 12 Euro. An Wochenenden ist es 2 Euro teurer. Geboten werden dafür auch Weltstars wie Jonas Kaufmann oder die in Salzburg gefeierte Asmik Grigorian. Im Preis inbegriffen ist die freie Fahrt im gesamten HVV Gebiet, die Fahrten können zu einem beliebigen Zeitpunkt vor beziehungsweise nach der Veranstaltung stattfinden. Die Garderobe in der Oper ist kostenfrei und wenn man das Programmheft für in der Regel 3,50 Euro nicht kaufen möchte, bekommt man umsonst eine Besetzungsliste des Abends. Und im Übrigen gibt es in der Hamburger Staatsoper keinen Dresscode. Geht man in Alltagskleidung dort hin, fällt das weder auf noch wird man herablassend angeguckt. Wer möchte, kann sich natürlich auch ganz anders kleiden, alles ist möglich. Wenn das alles so oder so ähnlich in die neue Oper übernommen würde – wer sollte dagegen sein?

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B
Burchard Neumaier
25.02.202515:31 Uhr

Ja wer schreibt das denn?

T
Tim Parge antwortete am
25.02.202515:44 Uhr

Vielen Dank für den Hinweis, Herr Neumaier. Der Lesername ist ergänzt. Liebe Grüße, TAGEBLATT online

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