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Boot kentert auf der Elbe bei Twielenfleth

Das havarierte Segelboot wird in den Yachthafen geschleppt. Fotos DLRG

Das havarierte Segelboot wird in den Yachthafen geschleppt. Fotos DLRG

Am Karfreitag ist ein acht Meter langes Segelboot auf der Elbe zwischen Twielenfleth und Bassenfleth gekentert. Den Einsatzkräften gelang es, den Segler zu retten.

Von Daniel Beneke Freitag, 14.04.2017, 16:07 Uhr

Um 11.19 Uhr schrillten die Melder der Feuerwehrleute in Grünendeich und Jork-Borstel sowie der Wasserretter der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in Horneburg und Buxtehude. Ein Segler befand sich in Seenot. Die Ehrenamtlichen ließen ihre Boote zu Wasser und machten sich auf den Weg zu dem Havaristen. Der Segler war inzwischen von der Besatzung eines anderen Segelbootes an Bord genommen worden.

Sein Boot trieb jedoch mit dem Mast nach unten mit ablaufendem Wasser in der Fahrrinne in Richtung Elbmündung, erklärt Feuerwehrsprecher Uwe Lutz. Die Einsatzkräfte konnten das Boot zwar aufrichten, es war allerdings mit Wasser vollgelaufen. DLRG-Taucher fixierten und untersuchten das Boot und pumpten schließlich das Wasser ab. Inzwischen war der Havarist bis nach Bützfleth abgetrieben. Nachdem sie das Wasser abgepumpt hatten, schleppten die Wasserretter das Boot zurück in den Heimathafen, den Hamburger Yachthafen in Wedel, berichtet der DLRG-Ortsvereinsvorsitzende Rainer Bohmbach.

Seine Rettung werden sie dem Segler in Rechnung stellen. Er blieb unverletzt. Gegen 15.30 Uhr war der Einsatz beendet.

Das havarierte Segelboot wird in den Yachthafen geschleppt. Foto: DLRG

Das havarierte Segelboot wird in den Yachthafen geschleppt. Foto: DLRG

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