2. Fußball-Bundesliga

Braunschweig erkämpft 1:1 bei Top-Team Magdeburg

Spieler von Eintracht Braunschweig jubeln nach Tempelmanns Treffer zum 1:1.

Spieler von Eintracht Braunschweig jubeln nach Tempelmanns Treffer zum 1:1. Foto: Andreas Gora/dpa

Lange musste Braunschweig zuletzt auf ein Tor in der 2. Liga warten. Beim Top-Team Magdeburg trifft die Eintracht wieder und holt ein überraschendes Remis.

Von dpa 24.01.2025, 20:45 Uhr

Magdeburg. Eintracht Braunschweig hat seine Torflaute beendet und nach 518 torlosen Minuten in der 2. Fußball-Bundesliga wieder getroffen und damit ein Unentschieden beim vorläufigen Tabellenführer 1. FC Magdeburg erkämpft. Der Abstiegskandidat, der seit Anfang November auf einen Sieg wartet, kletterte durch das 1:1 (0:1) zumindest vorläufig auf den Abstiegs-Relegationsrang. Magdeburg übernahm trotz des Unentschiedens vorübergehend die Tabellenführung.

Baris Atik gelang bereits in der fünften Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze die Führung für die Gastgeber. Vor 27.863 Zuschauern markierte Lino Tempelmann (69.) vom Elfmeterpunkt den zu diesem Zeitpunkt völlig überraschenden Ausgleich für die Eintracht.

Nach dem schnellen 1:0, bei dem Braunschweigs Torhüter Ron-Thorben Hoffmann machtlos war, spielte nur noch der Gastgeber. Die Eintracht verteidigte zwar aufopferungsvoll und stand im Verlauf der ersten Halbzeit auch kompakter, nach vorn ging aber nichts. FCM-Torhüter Dominik Reimann hatte einen sehr ruhigen Abend.

Gedenken an Anschlagsopfer

Dass es dennoch lange offen war, lag an den Magdeburgern selbst. Zum einen spielten sie ihre Angriffe nicht zielgenau aus, zum anderen vergaben sie die wenigen guten Chancen. Und wurden bestraft. In der 68. Minute foulte Daniel Heber den eingewechselten Sebastian Polter im Strafraum, Tempelmann glich mit dem ersten Torschuss der Eintracht überhaupt aus. Danach verfiel Magdeburg in eine Art Schockstarre und ermöglichte den Gästen einige gute Möglichkeiten.

In Gedenken an die Opfer des Anschlags auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt gab es zu Beginn eine Schweigeminute. Beide aktive Fanszenen schwiegen darüber hinaus in den ersten sechs Minuten der Partie.

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