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Zivilgesellschaft

Bündnis ruft zu Protest auf: Ein buntes Fest mit Botschaft in Hammah

Bereits im Vorfeld der Bundestagswahl im Februar 2025 bezogen Demonstranten Postition in Hammah. Jetzt soll die Kundgebung zu einem bunten Fest werden.

Bereits im Vorfeld der Bundestagswahl im Februar 2025 bezogen Demonstranten Postition in Hammah. Jetzt soll die Kundgebung zu einem bunten Fest werden. Foto: Elsen

In Hammah ruft ein Bündnis dazu auf, Haltung zu zeigen und gegen die AfD zu demonstrieren. Geplant ist ein buntes Fest am Dorfgemeinschaftshaus.

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Von Grit Klempow
04.09.2026, 12:50 Uhr
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Hammah. „Wenn radikale Kräfte versuchen, in Hammah Fuß zu fassen, hat die Zivilgesellschaft eine klare Antwort: Zusammenhalt und sichtbare Präsenz“. So kündigt die Initiative „Hammah gegen Rechts“ eine Kundgebung am Sonnabend, 5. September, von 10 bis 14 Uhr an.

Die Kundgebung ist auf dem Parkplatz vor dem Dorfgemeinschaftshaus geplant. Anlass ist laut Pressemitteilung ein zeitgleich geplanter Infostand der AfD am selben Ort.

Breit gestreutes Bündnis

Die Initiative habe ein breites, gesellschaftliches Bündnis hinter sich versammelt: Unterstützt wird der Aufruf von der SPD, Bündnis 90/Die Grünen, der Partei Die Linke, den Omas gegen Rechts Harsefeld, dem Bündnis Stader Land für Demokratie und Menschenwürde sowie der Gruppe „Eltern gegen Rechts“. Um dem breiten zivilgesellschaftlichen Protest ein offizielles Fundament zu geben, habe die SPD stellvertretend die formelle Anmeldung der Kundgebung übernommen.

„Wir überlassen denen, die unsere Gesellschaft spalten wollen, nicht unkommentiert unser Dorf.“ Der zeitgleich aufgebaute Info-Stand der AfD werde nicht stillschweigend geduldet, erklärt Anne Wolff-Meuter, Mitinitiatorin von „Hammah gegen Rechts“. „Wir wollen Haltung zeigen und unsere Freiheit verteidigen. Das tun wir aber nicht mit Wut, sondern mit gelebter Gemeinschaft.“

Kuchen und Basteln für Kinder

Aus diesem Grund sei der Protest bewusst als buntes Fest konzipiert. Bei Kaffee, Kuchen, Popcorn und Bastelangeboten für Kinder wird der Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus mit Leben gefüllt und ein Zeichen für eine offene, solidarische Gesellschaft gesetzt.

„In vierzehn Tagen wird gewählt. Gerade weil wir damit rechnen müssen, dass die AfD Mandate erringt, ist es jetzt unsere Pflicht, wachsam zu sein und den öffentlichen Raum nicht zu räumen. Es geht darum, jede demokratische Stimme zu mobilisieren, um den Einfluss der AfD in den Gemeinderäten so weit wie irgend möglich zu begrenzen“, lautet der gemeinsame Aufruf.

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