Bürgerminister gibt’s nicht
Zum Artikel „Pkw-Maut soll doch kommen“ (TAGEBLATT vom 4. November) schreibt Ulf König, Im Rönnefeld in Drochtersen:
Zum Artikel „Pkw-Maut soll doch kommen“ (TAGEBLATT vom 4. November) schreibt Ulf König, Im Rönnefeld in Drochtersen:
Unser Mautminister versucht, die Maut zu retten, koste es, was es wolle. Jetzt sollen die sauberen Pkw mit einer Nullrunde belohnt werden und die Umweltverschmutzer mehr zahlen als vorher. Wer aber definiert die schmutzigen Autos? Zuerst müssen dann ja alle VW-Diesel mit Betrugssoftware deutlich mehr zahlen, aber da fühlt sich der Mautminister als VW-Minister und schützt die umweltgefährdenden Arten. Zahlen werden das die Pkw-Fahrer, die nichts haben, sich keine neue Dreckschleuder leisten können und einen alten, umweltfreundlichen Pkw fahren. Einen Bürgerminister, kurz Politiker mit Gewissen, den gibt es nicht oder nur in geringer Anzahl.
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