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Buxtehude im Bann der blitzenden Karossen

Die blitzenden Karossen vom Trabi bis zum Mercedes ernten bewundernde Blicke der Zuschauer. Der Oldtimer-Autokorso erfreut die Zuschauer in der Langen Straße. Fotos Michaelis

Die blitzenden Karossen vom Trabi bis zum Mercedes ernten bewundernde Blicke der Zuschauer. Der Oldtimer-Autokorso erfreut die Zuschauer in der Langen Straße. Fotos Michaelis

Das Zusammenspiel von Autoschau und Verkehrssicherheitstag des Landkreises, die in dieser Kombination erstmals stattfanden, zog am Sonntag mehrere Tausend Besucher in die Altstadt.

Von Claudia Michaelis Montag, 28.05.2018, 07:00 Uhr

„Mit dieser Kombination haben wir einen tollen Volltreffer gelandet“, freute sich Frenzel am späten Sonntagnachmittag. Eine breite Palette neuester Automodelle verschiedener Hersteller und dazu ein pralles Programm mit vielen Darbietungen, Aktionen und Infos rund ums Thema Sicherheit im Verkehr: Das hatte es in Buxtehude in dieser Kombination bisher noch nie gegeben, und der Mix kam gut an beim Publikum: Das hochsommerliche Wetter zog zwar auch manchen eher ins Freibad als in die Stadt, aber bei den mehreren Tausend Besuchern, die am Sonntag durch die Altstadt zogen, war die Stimmung umso entspannter.

An den Ständen der 15 Autohäuser, die ihre neuesten Modelle mit in die Stadt gebracht hatten und vom Geesttor bis zum Petri-Platz die Faszination Auto unters Publikum brachten, herrschte reger Andrang und lockere Fachsimpelei. Vor allem die Dieselfrage bewege immer noch die Gemüter, berichtet Horst Ullrich Zöllner, Pkw-Verkäufer beim Mercedes-Autohaus Hans Tesmer in Buxtehude. Tesmer hatte Modelle der neuen A-Klasse und einen Elektro-Smart mitgebracht, und wie die meisten seiner Kollegen der anderen Häuser war Zöllner am Ende des Tages zufrieden mit der Resonanz der Besucher. „Es ist viel Bewegung da.“ Bei der Autoschau gehe es ja auch nicht um harte Verkaufsgespräche, sondern ums Sehen und Gesehen werden und darum, die Tür zu öffnen für die Leute. Und wenn dann das Auge hängen bleibe und das Gespräch später im Laden fortgesetzt werde, dann sei alles gut.

Auch beim Verkehrssicherheitstag des Landkreises Stade, bei dem zahlreiche Organisationen und Verbände auf dem ZOB den Besuchern mit Mitmachaktionen Spaß und wichtige Informationen rund ums Thema Verkehrssicherheit boten, scharten sich schon am Vormittag die Besucher um die Stände. Die Verkehrswacht Emden hatte den einzigen Gurtschlitten Niedersachsen mitgebracht, und die Besucher konnten am eigenen Leibe spüren, wie es sich anfühlt, wenn der Wagen mit Tempo 50 vor eine Mauer knallt. „Es reißt einem die Beine weg, der Kopf ist nur leicht vor- und zurückgeschlagen, und durch das gute Anschnallen war es im Nacken kaum etwas zu spüren“, berichtete der Buxtehuder Mario Radloff nach dem Test. Am DRK-Stand ließen sich die Besucher zeigen, wie ein Motorradfahrer nach einem Unfall richtig erstversorgt wird.

Nach der positiven Resonanz auf die Veranstaltung soll in zwei Jahren die Neuauflage steigen, sagt Frenzel. Mit dem Landkreis sei schon vereinbart worden, dass Autoschau und Verkehrssicherheitstag in zwei Jahren in Buxtehude wieder gemeinsam stattfinden sollen.

Jessica Roloff aus Buxtehude (rechts) lässt sich beim DRK von Erste-Hilfe-Ausbilder Andreas Neumann und Hanna Prolingheuer vom Jugendrotkreuz zeigen, wie ein Unfallopfer richtig erstversorgt wird.

Jessica Roloff aus Buxtehude (rechts) lässt sich beim DRK von Erste-Hilfe-Ausbilder Andreas Neumann und Hanna Prolingheuer vom Jugendrotkreuz zeigen, wie ein Unfallopfer richtig erstversorgt wird.

Hier dürfen schon Kinder ans Steuer : Mike Schoof (7) aus Apensen kurvt im 3D-Fahrsimulator der Fahrschule Markus Meyer durch Stadt und Land. Mit dem Blinken und Spurhalten hapert es noch ein wenig.

Hier dürfen schon Kinder ans Steuer : Mike Schoof (7) aus Apensen kurvt im 3D-Fahrsimulator der Fahrschule Markus Meyer durch Stadt und Land. Mit dem Blinken und Spurhalten hapert es noch ein wenig.

Rallyecross-Fahrer und Estering-Chef Andreas Steffen lässt Sebastian und Emilia Haack aus Jork unter die Haube seines Rallyecross Superstars blicken. Der 580-PS-Bolide ist unter zwei Sekunden von 0 auf 100.

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Auch das ist Sicherheitstraining: Im Überschlagssimulator versucht Andreas Peter, Leiter der Dekra-Außenstelle Stade, unter Beobachtung von Wolfgang Ahlers, sich in Über-Kopf-Lage aus dem Gurt zu befreien.

Auch das ist Sicherheitstraining: Im Überschlagssimulator versucht Andreas Peter, Leiter der Dekra-Außenstelle Stade, unter Beobachtung von Wolfgang Ahlers, sich in Über-Kopf-Lage aus dem Gurt zu befreien.

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