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Himmelpforten

TChristkindpostamt erhält dieses Jahr 24.000 Briefe

Helfer im Christkindpostamt beantworten die Wunschzettel und Briefe der Kinder an das Weihnachtspostamt. Foto: Sina Schuldt/dpa

Helfer im Christkindpostamt beantworten die Wunschzettel und Briefe der Kinder an das Weihnachtspostamt. Foto: Sina Schuldt/dpa

In gelben Kisten liegen dicke Bündel voller Wünsche und Hoffnungen. Jeden einzelnen Brief an Weihnachtsmann und Christkind hat das Team um Wolfgang Dipper gelesen und beantwortet. 24.000 Briefe sind in diesem Jahr in Himmelpforten angekommen.

Von Susanne Helfferich Donnerstag, 23.12.2021, 06:00 Uhr

Die Ehrenamtlichen im Himmelpfortener Christkindpostamt in der Villa von Issendorff durften sich während ihrer Arbeit in den letzten Wochen oft freuen: Über besonders schön geschriebene Wunschzettel, Zeichnungen und Basteleien.

Kinder schreiben sich Kummer von der Seele

Aber nicht immer ist das Ehrenamt nur von schönen Augenblicken bestimmt. Immer wieder wenden sich Kinder mit der Bitte um Hilfe an den Weihnachtsmann oder das Christkind. Weil die Eltern sich getrennt haben, vielleicht, weil ein Elternteil verstorben ist. In solchen Fällen kommt selbstverständlich kein Standardbrief in den Antwortumschlag. Wolfgang Dipper, Chef im Christkindpostamt, hat seine Spezialisten dafür, die die passenden Worte finden. Immer wieder kommt es auch vor, dass Erwachsene sich ihren Kummer von der Seele schreiben. Wie die Mutter, die schildert, warum dieses Weihnachten nach dem Unfalltod ihres Mannes für alle so traurig ist. Solche Briefe gehen auch den Helferinnen und Helfern im Christkindpostamt an die Nieren, sagt Dipper.

Das Sonderpostamt hat eine lange Tradition, schon seit 59 Jahren bearbeitet die Deutsche Post mit Unterstützung der Gemeinde die Briefe an den Weihnachtsmann in Himmelpforten. Bundesweit wurden in diesem Jahr 80 000 Briefe an die Weihnachtspostfilialen geschickt, die meisten davon an die Filiale Himmelsthür (knapp 50 000). Dort arbeiten sechs Angestellte der Post.

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