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Pandemie

Corona-Lage in Niedersachsen verschlechtert sich weiter

Ein angeordneter PCR-Test auf das Coronavirus wird durchgeführt. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Ein angeordneter PCR-Test auf das Coronavirus wird durchgeführt. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz stieg in Niedersachsen am Mittwoch weiter. Auch die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche ist höher als am Vortag.

Mittwoch, 27.10.2021, 12:30 Uhr

Die Rate lag nach Angaben des Landesgesundheitsamtes bei 2,7 Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in Kliniken pro 100 000 Einwohner während der vergangenen sieben Tage (Dienstag: 2,6). Für Gesundheitsbehörden und Kommunen in Niedersachsen ist dies der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Situation.

Intensivbettenbelegung steigt

Die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche je 100 000 Einwohner stieg demnach weiter auf 65,3 (Dienstag: 62,4). Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser waren am Mittwoch 4,2 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Damit stieg der Wert im Vergleich zum Vortag (4,1 Prozent).

Eine Corona-Warnstufe wird in Niedersachsen erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens eine der beiden anderen Maßzahlen (Neuinfizierte, Intensivbetten) die in der Verordnung definierten Schwellenwerte überschreiten. So muss beim Leitindikator Hospitalisierung der Wert sechs überschritten werden, damit möglicherweise Warnstufe eins ausgerufen werden kann. Die Warnstufen werden teils vom Land, teils von den Kreisen beziehungsweise kreisfreien Städten ausgerufen. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweiligen Werte die Schwellen fünf Tage hintereinander übersteigen. (dpa)

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