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Hilfsorganisationen

DLRG-Rettungsschwimmer retteten 2023 146 Menschen das Leben

Eine Rettungsschwimmerin der DLRG.

Eine Rettungsschwimmerin der DLRG. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Die Rettungsschwimmer der DLRG helfen Badenden in Not, kleben Pflaster und bringen Kindern das Schwimmen bei. Auch im Norden hatten die Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr viel zu tun.

Von dpa 23.05.2024, 11:15 Uhr
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Potsdam/Bad Nenndorf. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr mehr als 7100 Mal Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Hilfe geleistet. Dabei sei es etwa um Rettungen, Erste Hilfe, Wundversorgung oder die Suche nach Vermissten gegangenen, wie die DLRG mit Sitz im niedersächsischen Bad Nenndorf am Donnerstag in Potsdam mitteilte. In 132 Fällen bewahrten die DLRG-Helfer im nördlichsten Bundesland Menschen vor dem Ertrinken. Insgesamt retteten die Helfer im Norden 146 Menschen das Leben - einschließlich der Fälle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Herzinfarkten. 

Mindestens 28 Menschen konnten sie früheren Angaben zufolge allerdings nicht mehr helfen - sie ertranken. Das waren allerdings nicht nur Badetote, auch Seeleute und Wassersportler gehörten zu den tödlich Verunglückten in Schleswig-Holstein.  

Die ehrenamtlichen DLRG-Rettungsschwimmer in Schleswig-Holstein leisteten im vergangenen Jahr gut 450.500 Stunden Dienst. In der Schwimmausbildung waren demnach 1839 Ehrenamtliche aktiv. 

Bundesweit waren die Lebensretter in mehr als 1200 Schwimmbädern und über 1100 Freigewässern im Einsatz und retteten 1120 Menschen das Leben. Allein an den deutschen Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern achteten zwischen Anfang Mai und Ende September 2023 rund 6000 DLRG-Rettungsschwimmer darauf, dass die Menschen sicher baden konnten. Bundesweit waren es fast 49.000 Rettungsschwimmer - gut 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 

Für die anstehende Badesaison seien die Vorzeichen gut, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass etliche Schwimmbäder über Personalmangel klagen, zahlreiche Gewässer weiter unbewacht sind und die Freiwilligen inzwischen weniger Zeit für ihr Ehrenamt aufbringen können.“ 

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