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Stolz sind Erich und Stefan Gotthard auf die DKW.

Stolz sind Erich und Stefan Gotthard auf die DKW.

Viele Hände durften Erich Gotthard und sein Junior Stefan am vergangenen Wochenende schütteln. Denn groß war die Anzahl der Besucher, die zum Gratulieren gekommen waren.

Von Hans-Lothar Kordländer 18.04.2016, 18:35 Uhr

Das Fredenbecker Autohaus Gotthard, das im Dorf längst zu einer Institution geworden ist, feierte sein 60-jähriges Bestehen. Aus kleinen Anfängen heraus, der Start erfolgte seinerzeit in einem kleinen Schuppen beim Elternhaus, hat Senior Gotthard sein renommiertes Unternehmen aufgebaut, das heute vom Junior erfolgreich weitergeführt wird.

1955 hat Gotthard sein Autohaus gegründet. Der damals 25-jährige Kraftfahrzeugmeister begann zunächst damit, Motorräder der Marken DKW und NSU zu reparieren, bevor später dann auch Autos dazukamen. Ab dann stand der Name Gotthard für DKW. Zwei gepflegte Fahrzeuge dieser Marke hat der Handwerker bis heute aufbewahrt. Sie sind der ganze Stolz von Vater und Sohn.

Schon in den ersten 50 Jahren begann Erich Gotthard damit, seinen Betrieb ständig zu vergrößern. Ein erster Auszubildender wurde eingestellt, und der blieb dann gleich die nächsten 40 Jahre. Langjährige Arbeitsverhältnisse sind im Autohaus zur Tradition geworden.

Was im Fahrzeugbereich mit DKW und NSU anfing, wurde Anfang der 70er Jahre durch die Marke Volkswagen ergänzt. Und das war Grund genug, 1978 eine Neuwagenhalle auf dem Betriebsgelände zu bauen.

Stefan Gotthard machte 1990 seine Meisterprüfung im Kraftfahrzeug-Handwerk und stieg dann in das elterliche Unternehmen mit ein. Er führt die Erfolgsgeschichte der Familie heute fort. Die 90er und 2000er Jahre waren gekennzeichnet durch An- und Umbauten sowie durch Modernisierung des Betriebes. Aktuell sind die Automarken Volkswagen, Audi und Skoda im Service sowie VW-Nutzfahrzeuge vertreten. Erich und Stefan Gotthard beschäftigen heute 30 qualifizierte Mitarbeiter. Der Service rund ums Auto steht wie in den Gründerjahren auch heute noch im Mittelpunkt des Unternehmens. Und Senior Erich Gotthard steht noch mittendrin. Er ist morgens im Haus der Erste und öffnet die Werkstatt, und abends schließt er als Letzter die Tore.

Während der beiden Festtage am Wochenende gab es ein buntes Programm. Im Rahmen einer Firmenrallye konnten verschiedene Aufgaben gelöst werden. Die Deinster „Klooksnaakers“ boten eine Kostprobe ihres Könnens. Auch wuchtige US-Cars ließen sich auf dem Betriebsgelände blicken. Die Kinder vergnügten sich auf einer Hüpfburg. Und es gab reichlich zu essen und trinken.

Viele Besucher konnte Familie Gotthard begrüßen. Fotos Kordländer

Viele Besucher konnte Familie Gotthard begrüßen. Fotos Kordländer

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