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Nahverkehr

Das sind die Änderungen im Buxtehuder Busfahrplan

Die Linie 2101, hier in der Kellerkuhle in Buxtehude zu sehen, soll es keine Veränderung der Linienführung geben.

Die Linie 2101, hier in der Kellerkuhle in Buxtehude zu sehen, soll es keine Veränderung der Linienführung geben.

Im Buxtehuder Buxverkehr wird es im kommenden Jahr einige Änderungen geben. Diese sollen insbesondere die Umsteigezeiten zu den Zügen verbessern. Aber auch das Krankenhaus soll besser angebunden werden.

Freitag, 13.12.2019, 16:00 Uhr

Es wird im nächsten Jahr Änderungen im Buxtehuder Busverkehr geben. Politik, Verwaltung und KVG als Unternehmen, das den Busverkehr in Buxtehude durchführt, wollen das Stadtbusnetz fortentwickeln. Deshalb gab es mehrere Gesprächsrunden mit Vertretern der Hansestadt, des Landkreises Stade als Kostenträger, der KVG und der Verkehrsgesellschaft Nordost-Niedersachsen.

Das sind die Ergebnisse: Demnach soll es bei der Linie 2101 keine Änderungen hinsichtlich des Linienweges geben, da sich die Linienführung aus Sicht der Beteiligten bewährt hat. Die Linie 2101 verbindet den Norden und den Süden der Stadt mit dem Zentrum. Bei der Linie 2102 soll die Linienführung ab Krankenhaus geändert werden. Hier soll der Fahrplan von einem 60-Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt verkürzt werden, und die Linie würde sich gabeln, indem ein Fahrzeug wie bislang im 60-Minuten-Takt Richtung Ottensen weiterfährt und ein Fahrzeug im Zwischenbetrieb Richtung Torfweg fährt. Dort würde diese Linie enden und als Linie 2101 über die Kellerkuhle in Richtung Bahnhof Süd weiterfahren. Das Gleiche gilt für die Gegenrichtung.

Eine weitere Verknüpfung erfolgt wie bislang auch am Bahnhof Süd. Das komplette System soll um zehn Minuten bei gleichen Takttrassen nach hinten verschoben werden, um die Anschlüsse des Regionalexpresses besser auffangen zu können. Auf die Linie 2105 könnte somit tagsüber verzichtet werden, da die Hauptlinien den Anschluss herstellen können. Die freigewordenen Mittel sollen dafür genutzt werden, die Linie 2102 mit einem 30-Minuten-Takt ganztags anbieten zu können. Die Umsteigezeiten würden sich dadurch entspannen.

Der Übergang vom Regionalexpress auf die Linien 2101 und 2102 würde sieben Minuten betragen, in Richtung Hamburg würden die Umsteigezeiten zum Regionalexpress bei drei Minuten und zur S-Bahn bei sechs Minuten gleich bleiben. Bei den freien Mitteln geht es um rund 90 000 Euro pro Jahr, die Buxtehude für Extra-Leistungen ausgibt, die der Landkreis Stade nicht bezahlt. Die Linie 2102 verbindet Ottensen und den Buxtehuder Süd mit Krankenhaus, Bahnhof und Innenstadt.

Die Linie 2104, die Immenbeck und Ovelgönne mit dem Bahnhof verbindet, soll beschleunigt werden, indem die Linienführung nunmehr nicht mehr Richtung ehemaliges Technologiezentrum durch eine verkehrsberuhigte Zone führt, sondern außen herum über den Ostmoorweg. Die Linie 2105 würde weiterhin existieren, jedoch lediglich im Spätverkehr und an Sonntagen fahren– montags bis freitags ab 20 Uhr, Sonnabend ab 14 Uhr und Sonntag ganztägig.

Wirksam sollen die Veränderungen zu den Osterferien 2020 Ende März werden.

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