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Das sind die besten Abiturienten im Landkreis Stade

Das sind die besten Abiturienten im Landkreis Stade

2017 haben etwa 1000 junge Menschen aus dem Landkreis ihr Abitur bestanden. Wer sind in diesem Jahr die besten Abiturienten? Wie haben sie die Schulzeit erlebt? Und was planen sie für die Zukunft? Das TAGEBLATT porträtiert sie - diesmal auch fünf Abiturienten mit dem Durchschnitt 1,0. 

Donnerstag, 22.06.2017, 09:00 Uhr

Waldorfschule Stade

Eike Hinrichsen (Note 1,4).

STADE. Für ihr letztes Schuljahr, das Abi-Jahr, ist Eike Hinrichsen von der Waldorfschule in Neumünster nach Stade gewechselt. Das passte familiär, weil ihre Großeltern in Stade leben und auch fachlich. Denn die Prüfungsfächer Deutsch, Geschichte und Biologie, die vorgegeben sind, passten wie angegossen. So kam ein Schnitt von 1,4 heraus.

Ein Superzeugnis, doch vermutlich nicht gut genug für ihren Studienwunsch. Die 18-Jährige strebt ein Studium der Internationalen Beziehungen in Erfurt, Kleve oder Dresden an. Und da rechnet sie erst mal mit einem Jahr Wartezeit.

Das macht aber nichts, weil sie noch etwas von der Welt sehen will. Für ein Jahr soll es daher nach Neuseeland gehen. Hauptsächlich, weil die Landschaft so schön ist. An ihrem Studienwunsch schätzt sie die fachliche Landschaft. Auch die Gebiete Politik, Rechtswissenschaft und Wirtschaft wollen da ausgiebig erkundet werden. (ief)

 

VLG Stade

Ylva Schüch (Note 1,0).

GROSS STERNEBERG. Ylva Schüch hatte mit Physik, Mathe und Chemie die vermeintlich schwersten Leistungsfächer und ist mit dem Notenschnitt 1,0 Jahrgangsbeste des Vincent-Lübeck-Gymnasiums. Die 17-Jährige aus Groß Sterneberg hatte die Naturwissenschaften erst ab der 9. Klasse für sich entdeckt. Natürlich habe sie, wie alle anderen auch, für die Abiturklausuren lernen müssen, sagt sie. Aber nicht wirklich übermäßig. Auf die Matheprüfung habe sie sich erst drei Tage vorher vorbereitet.

Ylva Schüch weiß noch nicht, was sie studieren will. Jetzt möchte sie erst ein Jahr in Skandinavien verbringen, am liebsten in Norwegen. Im Freiwilligen Dienst würde sie sich gern für die Umwelt engagieren. Zudem möchte sie eine neue Sprache lernen. „Ich kann mir auch vorstellen, irgendwann in Norwegen zu leben“, sagt sie. Sie schätzt dort die Lebensbedingungen und den Naturschutz. Und Frauen verdienen dort mehr, fügt sie an. (jan)

 

BBS I Stade

Madlin Lippa (Note 2,2).

STADE. Mit 19 Jahren macht Madlin Lippa aus Stade eigentlich einen zielstrebigen Eindruck. Bevor sie in das Berufsleben durchstartet, will sie aber erst noch ein halbes Jahr durch Kanada touren. „Ich muss mich erst noch finden“, sagt Lippa, die den Schwerpunkt Ökotrophologie gewählt hatte. Den Bereich der Ernährungswissenschaften finde sie interessant, würde ein späteres Studium nicht ausschließen.

Der Wechsel von der Realschule Camper Höhe zur Jobelmannschule nach der zehnten Klasse sei nicht leicht gefallen: „Ich habe immer gesagt, ich mache mehr als das Nötigste.“ Und doch habe sie mit ihrer Prüfungsangst eher zur Kategorie „Tiefstapler“ gehört, gibt sie zu. Das Ende der Schulzeit bedauere sie, weil auch ein Stück Kindheit ende. In ihrer Freizeit spielt die Staderin gern Gitarre oder zeichnet – zur Entspannung, wie sie sagt. (kvb)

 

BBS I Stade

Merle Bachmann (Note 2,3).

STADE. „Die Freude überwiegt“, sagt Merle Bachmann (18) aus Stade über das Ende der Schulzeit. Sie freue sich auf ihre Ausbildung zur Tourismus-Kauffrau bei den Verkehrsbetrieben EVB. Zumal: „Viele meiner Freunde verdienen schon drei Jahre Geld, das will man dann auch irgendwann“, sagt Bachmann. Aber: Studium nicht ausgeschlossen.

Während des Abiturs mit Schwerpunkt Sozialpädagogik habe sie eine Vorliebe für Naturwissenschaften und Informatik entdeckt, will beruflich aber mit Menschen zu tun haben. Den Anspruch an der Jobelmannschule empfand sie als hoch, die Umstellung von der Realschule Camper Höhe mitunter schwierig. „Es wurde viel vorausgesetzt“, so Bachmann. In der Freizeit tanzt sie Modern Dance und Ballett. Außerdem ist sie in einer Akrobatik-Gruppe aktiv, die jüngst ihren ersten Wettkampf bestritt. (kvb)

 

BBS I Stade

Mathias Rafoth (Note 2,4).

DOLLERN. Nach der 10. Klasse wechselte Mathias Rafoth vom Athenaeum zur Jobelmannschule mit Schwerpunkt Technik – der Leidenschaft wegen. „Ich war immer schon technikinteressiert und mochte Physik und Informatik“, sagt der 19-Jährige. Diese Vorlieben hätten besser zur Ausrichtung der neuen Schule gepasst. Die fachlichen Anforderungen seien hoch. Seit einer Projektwoche habe ihn das Programmieren auch außerschulisch begleitet. Der Dollerner beherrscht zahlreiche Programmiersprachen, darunter Python, PHP und Java.

Es ist nur konsequent, dass er Mitte September ein Duales Studium im Studiengang Mechatronik an der Hochschule 21 in Buxtehude beginnt. Er sucht dafür noch einen Praxispartner. Ehrenamtlich ist Rafoth auch aktiv: Seit elf Jahren gehört er der DLRG Horneburg an und ist im Vorstand der Jugendgruppe. (kvb)

 

Waldorfschule Stade

Tjark Petersen (Note 1,4).

STADE. Die Tinte auf dem Abiturzeugnis von Tjark Petersen ist noch nicht ganz trocken, da hat er seine Zukunft schon im Blick. Die steht nämlich nicht in den Sternen. Oder doch? Mit seinem 1,4er Abitur will der 20-jährige Waldorfschüler aus Stade Luft- und Raumfahrttechnik studieren. Am liebsten im holländischen Delft, aber falls das nicht klappt, in Aachen. Schon jetzt verbringt Tjark Petersen viel Zeit damit, mit seinem Teleskop den Sternenhimmel zu beobachten und Ausschau nach Planeten zu halten.

Aber erst mal ist wieder Schule dran. Für ein halbes Jahr will der Abiturient zu einer Hojskole in Dänemark. Dabei reizt ihn zweierlei: Dort treffen sich junge Leute aus der ganzen Welt und außerdem kann er sich an der Schule einen künstlerisch/musikalischen Stundenplan zusammenstellen und sein Gitarrespiel vervollkommnen. Seit elf Jahren ist er schon in verschiedenen Musikstilen unterwegs. Vielleicht steht auch da ein kometenhafter Aufstieg bevor. Aber das steht nun wirklich in den Sternen. (ff)

 

Athenaeum Stade

Larissa Oppermann (Note 1,1).

STADE. Dass Larissa Oppermann (18) die beste Abiturientin des Stader Athenaeums sein würde, stand bereits fest, als die Noten bekanntgegeben wurden. Doch die Schülerin aus Helmste setzte noch einen drauf: Sie ließ sich in Mathematik freiwillig noch einmal mündlich prüfen und verbesserte sich so von 1,2 auf 1,1. „Mir hat nur ein Punkt gefehlt“, erzählt Larissa.


Die Abiturientin war schon immer eine gute Schülerin. „Aber zu Beginn der Oberstufe hätte ich nicht gedacht, dass ich das beste Abitur hinlegen würde.“ Larissas Leistungen haben sich über die Jahre stetig gesteigert. Für die Abiturprüfungen musste sie nicht übermäßig büffeln: „Ich saß nicht nur am Schreibtisch. Wenn man im Unterricht viel aufpasst und mitmacht, hat man den Stoff schon drauf – und gute mündliche Noten gleich dazu.“
Nach dem Abi verschlägt es Larissa an das andere Ende der Welt: Sie wird ein Jahr lang als Au-pair bei einer Familie im neuseeländischen Auckland arbeiten. (cam)

 

AGG Harsefeld

Leona Tomforde (1,2).

WANGERSEN. Mit einem Notendurchschnitt von 1,2 verlässt Leona Tomforde (18) das Aue-Geest-Gymnasium in Harsefeld. „Ich bin auf jeden Fall zufrieden“, sagt die junge Frau aus Wangersen, die sich in den Leistungskursen Englisch, Deutsch und Geschichte prüfen ließ.

Im August beginnt sie ein Duales Studium im Wirtschaftsingenieurwesen. Einen Vertrag beim Unternehmen Fricke in Heeslingen hat sie schon in der Tasche. Nach einem Schulpraktikum in der fünften Klasse hatte sie sich bereits im vergangenen Jahr dort beworben. Unterrichtet wird sie an der Nordakademie Elmshorn, wo sie in einem Wohnheim einziehen möchte. „Ich bin gerne zur Schule gegangen“, sagt Leona Tomforde. Gerade liegt die Abschlussfahrt nach Polen hinter ihr. Demnächst verreist sie mit ihrer Faustball-Mannschaft. Auch dem Reitsport ist sie verbunden. Mit ihrer Schwester teilt sie sich ein Pferd. (bene)

 

BBS II Stade

Gerrit Heins (2,0).

OERSDORF. Dass er der beste Abiturient am Wirtschaftsgymnasium der Berufsbildenden Schulen II in Stade wird, damit hat Gerrit Heins (19) nicht gerechnet. Die Durchschnittsnote 2,0 steht auf seinem Zeugnis. Der Oersdorfer ist ein Zahlenmensch, das zeigt auch die Wahl seiner Prüfungsfächer auf erhöhtem Niveau: Betriebswirtschaft, Rechnungswesen und Controlling sowie Mathematik und Deutsch – eine Sprache ist Pflicht. Im August startet er ein Duales Studium zum Diplom-Finanzwirt beim Finanzamt Stade. Unterrichtet wird Gerrit Heins dann in einer landeseigenen Hochschule in Rinteln.

Dort wird er sich eine Wohnung nehmen. Gerade liegt die Abschlussfahrt nach Mecklenburg-Vorpommern hinter ihm, um Juli möchte er noch mit Freunden campen gehen. Gerrit Heins, der Tischtennis spielt und sich in der freiwilligen Feuerwehr engagiert, blickt positiv auf die Schulzeit zurück. (bene)

 

KGS Drochtersen

Laura Duzzi (Note 1,0).

DROCHTERSEN. Laura Duzzi zählt nicht nur zur Riege der allerbesten Abiturienten im Landkreis, sondern hat mit ihrem 1,0er Abi auch das beste Ergebnis, das an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Drochtersen seit vier Jahren erzielt worden ist. Seitdem gibt es erst die Oberstufe und damit die Abi-Prüfung an der Elbmarschenschule. Zwar ist die junge Frau, die bereits mit fünf Jahren eingeschult worden ist, in fast allen Fächern herausragend. Ihre große Liebe gilt aber den Naturwissenschaften.

Sie will in einem Jahr ein Physikstudium beginnen und möchte am liebsten eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben. Zunächst geht sie nach Hannover, um an der Klinik für Psychiatrie ein Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr (FWJ) zu absolvieren: „Ich bin ja noch jung und möchte die Zeit nutzen, um mich weiter zu orientieren.“ Ihr Physiklehrer Heiko Taube habe sie immer wieder in ihrem Studienwunsch bestätigt und auch gefördert. (pa)

 

Halepaghenschule

Sascha Ecks (Note 1,0).

BUXTEHUDE. „Theoretisch war es möglich, aber dass ich es wirklich geschafft habe, ist eine Überraschung, denn es war knapp“, kommentiert Sascha Ecks seine Abitur-Note von 1,0. Der 18-Jährige, der Freunden bei Computerproblemen hilft und gerne Programme schreibt, interessiert sich für ein Informatikstudium, eventuell komme auch ein Physikstudim infrage, eines seiner Leistungskurse neben Mathematik und Latein. Im Herbst will Sascha ein Freiwilliges Soziales Jahr einschieben.

Deshalb hat er sich als Tontechniker bei einer Hamburger Organisation beworben, die Nachwuchsbands auf die Sprünge hilft. An die Zeit in der Halepaghenschule denkt er gern zurück: „Ich habe selten Probleme mit Lehrern gehabt und mich in der Klasse wohlgefühlt, denn wir hatten alle ähnliche Interessen.“ Statt auf Abifahrt ist er mit einigen Gleichgesinnten nach Florenz gefahren, sagt der ehemalige HPS‘ler, der in seiner Freizeit gerne Orgel spielt. (ff)

 

BBS Buxtehude

Hannah Stoßno (Note 1,7).

BUXTEHUDE. Mit der Abiturnote von 1,7 ist Hannah Stoßno die Beste in dem Fachbereich Gesundheit der Berufsbildenden Schulen Buxtehude. Nach einem Auslandsjahr in Dänemark wollte die heute 18-Jährige nicht mehr zurück an das Gymnasium in Harsefeld und ist zur BBS gewechselt. Aber als Berufswunsch schwebt der Harsefelderin nicht etwas im Bereich Gesundheit vor, sondern ein Lehramtsstudium.

Noch überlegt sie, ob sie an der Grundschule oder am Gymnasium unterrichten will. Bis Ende September assistiert sie einem körperbehinderten jungen Mann, der ein Fernstudium macht, anschließend besucht sie bis Ende des Jahres eine Bibelschule in der Pfalz. Geprägt vom Elternhaus ist sie seit vielen Jahren in der evangelischen Gemeinde ihres Heimatortes aktiv, hilft im Kindergottesdienst und bei Freizeiten mit. Vor dem Studium will sie nach Australien, für ein „work & travel“-Programm, das sie selbst organisiert. (ff)

 

BBS Buxtehude

Jannis Toll (Note 1,6).

BUXTEHUDE. Jannis Toll verlässt die Berufsbildenden Schulen Buxtehude mit einer Traumnote von 1,6. Damit ist der 19-Jährige der Beste der Abiturienten seiner Schule. Der Buxtehude hat den Wechsel zur BBS vor drei Jahren nicht bereut: „Ich wollte immer was mit Technik machen, daher habe ich nach der Realschule ein fachspezifisches Gymnasium gewählt.“ Sein großes Interesse gilt seit der Kindheit Autos, besonders Sportwagen.

Das angestrebte Studium in Hamburg ist daher „Fahrzeugbau“. Jannis freut sich, bald „Autos für die Zukunft zu entwickeln, mit alternativen Antrieben. Einen Führerschein hat er schon, aber noch keinen eigenen Wagen. Zum Ausgleich zum Schullalltag spielte er Badminton im Verein und macht mit einer eigenen Rockband Musik. Seine Zwillingsschwester und seine Eltern haben ihm eine Überraschung versprochen, aber die gute Note, mit der er nicht gerechnet hat, ist für ihn eigentlich Belohnung genug. (ff)

 

BBS Buxtehude

Linus Krochmann (Note 2,0).

BUXTEHUDE. „Ich arbeite gern mit Computern“, begründet Linus Krochmann seine Leidenschaft für Informatik. Der 19-Jährige, der sein Abitur mit 2,0 an der BBS abgeschlossen hat und sich damit den Titel „Beste Abiturienten im Fachbereich Wirtschaft“ mit Angelique Klersi teilt, will Informatik studieren, aber erst im Anschluss an die Ausbildung zum „Fachinformatiker Anwendungsentwicklung“.

Am 1. August geht es bei Kühne & Nagel in Hamburg los. Neben seinem „PC-Hobby“ spielt der junge Buxtehuder gerne Gitarre und joggt gelegentlich. Nebenher bessert er sein Taschengeld mit Jobs im Baumarkt auf. Dass er damals von der zehnten Klasse des Gymnasiums Süd abging und auf die BBS wechselte, habe er nie bereut. Es sei eine schöne Schulzeit gewesen, an die er gerne zurückdenke. „Aber dass ich die Prüfung, für die ich ehrlicherweise nicht viel gebüffelt habe, so gut bestanden habe, war für mich eine positive Überraschung“, meint Linus. (ff)

 

BBS Buxtehude

Angelique Klersi (Note 2,0).

BUXTEHUDE. Angelique Klersi, die Beste (Abitur-Note 2,0) im Fachbereich Wirtschaft der Berufsbildenden Schulen Buxtehude, weiß genau, was sie will: „Ich hatte mich mal beim Finanzamt beworben, aber dann wollte ich doch lieber in der Bank arbeiten und freue mich, dass es klappt.“ Am 1. August beginnt die 19-Jährige eine Ausbildung als Bankkauffrau in der Sparkasse Harburg-Buxtehude. Auch dafür wird die junge Harsefelderin früh aufstehen müssen, so wie die vergangenen drei Jahre, als sie immer mit dem Zug von Harsefeld nach Buxtehude zur BBS gefahren ist. Trotzdem vermisst sie die Schule oder vielmehr die Klassenkameraden schon jetzt. Denn sie habe hier zwei echte Freundinnen gefunden, mit denen sie den Kontakt unbedingt aufrecht erhalten will. Sehen werden sich die Mädels auch bei der feierlichen Verabschiedung in der Schule und bei der Abifeier in Hamburg, für die die 19-Jährige sich extra ein hübsches Kleid gekauft hat. (ff)

 

Halepaghenschule

Swenja Gödicke (Note 1,0).

BUXTEHUDE. Swenja Gödicke hat den glatten Durchschnitt von 1,0 im Abitur mit ihren Leistungskursen Biologie, Physik und Mathematik geschafft. Der Halepaghenschülerin ist das Lernen immer leicht gefallen, das sei schon in der Grundschule so gewesen, meint die 18-Jährige rückblickend. Dennoch sei das gute Ergebnis schon eine Riesenüberraschung gewesen, trotz der guten Noten, die sie in den Jahren zuvor immer mit nach Hause brachte.

Sie habe die naturwissenschaftlichen Fächer gewählt, weil es da nur richtig oder falsch gäbe, sagt die erfolgreiche Känguru-Wettbewerb-Teilnehmerin, der Knobeln immer viel Spaß gemacht hat. Weitere Hobbys sind Sport: Judo und Volleyball. Wie ihre Zukunft aussieht, ist noch nicht entschieden: Entweder Medizin oder Mathematik in Hamburg studieren, aber jetzt fliegt sie erst mal in die USA zu Verwandten. Sicher ist auch bereits, dass sie bei ihren Eltern wohnen bleibt und später in eine Wohngemeinschaft zieht. (ff)

 

Gymnasium Süd

Christian D. Neacsu (Note 1,0)

BUXTEHUDE. Christian Daniel Neacsu ist hocherfreut über seinen Einserdurchschnitt, mit dem er nicht gerechnet hat, obwohl ihm das Lernen immer leicht fiel. Auch seine Familie, seine Eltern und sein jüngerer Bruder sind mehr als zufrieden. Der beste Abiturient des Gymnasiums Süd will nämlich Medizin studieren. Am liebsten in Göttingen. „Dort gefällt mir die Stadt und die Universität hat einen sehr guten Ruf“, meint der 18-Jährige, der die Leistungskurse Mathematik, Physik und Chemie gewählt hatte.

„In den vergangenen zwei Jahren hat mir die Schule immer mehr Spaß gemacht“, sagt der in Bukarest geborene Schüler, der in seiner Freizeit gerne Mountainbike fährt, Tennis und Klavier spielt. Besonders vermissen wird er seine Freunde aus der Klasse, wenn er denn in Göttingen angenommen wird und dorthin zieht. Aber auch mit seinen Lehrern sei er gut ausgekommen. Aber jetzt beginne ein neuer Lebensabschnitt, auf den er schon gespannt sei. (ff)

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