Der Truck stoppt in Drochtersen
Heizen ein : Andreas Cisek (links) und Chris Kaufmann. Foto von Borstel
Bereits zum 32. Mal machten die kultigen Musiker von Truck Stop am Sonntag in Drochtersen Station. Das Fazit: Auch ohne den im vergangenen Jahr gestorbenen Mitbegründer Günter „Cisco“ Berndt haben die nun verjüngten Trucker aus Harburg den Spaß an der Country-Musik nicht verloren.
Bereits zum 32. Mal machten die kultigen Musiker von Truck Stop am Sonntag in Drochtersen Station. Das Fazit: Auch ohne den im vergangenen Jahr gestorbenen Mitbegründer Günter „Cisco“ Berndt haben die nun verjüngten Trucker aus Harburg den Spaß an der Country-Musik nicht verloren.
„Es dürften insgesamt über 1000 Leute da gewesen sein“, schätzte Organisator Dirk Ludewig, der die hanseatischen Cowboys nun schon zum 32. Mal persönlich nach Drochtersen gelotst hat. Der traditionelle Frühschoppen in der Drochterser Festhalle dürfte eine der ganz wenigen Veranstaltungen im Landkreis sein, bei denen der Cowboyhut durchaus als salonfähig gilt.
Das Bier floss kistenweise. Zu Klassikern wie „Ich möcht’ so gern Dave Dudley hör’n“ oder „Großstradtrevier“, dem Titelsong zur gleichnamigen Fernsehserie, wurde auch hier und da das Tanzbein geschwungen. Klar ist: Echte Fans beherrschen all die Songs aus 40 Jahren Bandgeschichte aus dem Effeff.
„Nach Drochtersen zu kommen, bedeutet nach Hause zu kommen“, sagte Bandmitglied Teddy Ibing – von Anbeginn dabei – im Backstagebereich der Halle mit rauchiger Stimme kurz vor dem rund dreistündigen Auftritt.
Wieder mal wurde deutlich: Um die Feier in Drochtersen hat sich ein wahrer Kult gebildet. Es waren proppenvolle Reisebusse mit großen Gruppen und sogar Fanclubs nach Kehdingen gereist. „Der Erfolg muss damit zu tun haben, dass unser Auftritt immer Anfang Januar ist. Die Menschen haben nach Weihnachten und Silvester wohl wieder Lust am Feiern“, mutmaßte der in Stade geborene Gitarrist und Sänger Knut Bewersdorff.