Die Handballerin der Woche: Teresa von Prittwitz
Teresa von Prittwitz vom Buxtehuder SV
Die B-Juniorin des Buxtehuder SV ist hart im Nehmen.
Teresa von Prittwitz ist die Handballerin der Woche. Die 16-Jährige spielt ihre erste Saison für den Buxtehuder SV. Dabei kommt die B-Juniorin in der Oberliga Hamburg/Scheswig-Holstein zum Einsatz, aber auch schon bei den A-Juniorinnen. Am vergangenen Wochenende zeigte sie eine tolle Einstellung. Bei der 17:35-Niederlage beim AMTV Hamburg erzielte sie vier Tore bis zu ihrem verletzungsbedingten Ausscheiden, von Prittwitz wurde von einem gegnerischen Ellenbogen am Auge getroffen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Schon am Tag darauf stand sie mit der B-Jugend wieder auf der Platte und erzielte elf wichtige Treffer zum 26:22-Sieg über den VfL Bad Schwartau. Damit hat sich die B-Jugend des Buxtehuder SV direkt wieder für die Oberliga qualifiziert.
Die schnelle, trickreiche und durchsetzungsstarke Rückraumspielerin stammt aus Neumarkt in der Oberpfalz und möchte sich beim BSV weiterentwickeln, wie sie sagt. Mit dem 1. FC Nürnberg hat sie in der Bayernliga gespielt. Bei Bayer Leverkusen hat sie ein Probetraining absolviert, sich dann aber doch für den BSV und Trainerin Heike Axmann entschieden, so von Prittwitz. Dafür ist sie zu ihren Großeltern nach Hamburg gezogen und geht dort auch zur Schule. Nach ihrem Wechsel sei es für sie zunächst schwer gewesen, inzwischen aber hat sie sich im hohen Norden eingelebt. „Alles ist gut“, sagt sie lapidar. Das Ziel der jungen Handballerin sei es, in der kommenden Saison mit der B-Jugend Meister zu werden und irgendwann in der Bundesliga zu spielen.
Was war Dein schönstes Erlebnis auf dem Handballfeld? Die Meisterschaft mit Nürnberg 2015 in der Bayernliga.
Was war Dein schlimmste Erlebnis? Was richtig Schlimmes fällt mir nicht ein.
Wer ist Dein Vorbild und warum? Nationaltorhüter Andreas Wolff und Nationalspieler Steffen Weinhold, weil das richtig gute Spieler sind und bis zum Ende immer alles geben.