Zähl Pixel
Archiv

„Die Region im Wandel“: Das Neubaugebiet in Agathenburg

„Die Region im Wandel“: Das Neubaugebiet in Agathenburg

2006 war der erste Spatenstich für das 3,5 Hektar große Baugebiet Heideflage (unten rechts) in Richtung Stade, das – durch einen Lärmschutzwall getrennt – an die B 73 grenzt.

Dienstag, 12.01.2016, 16:43 Uhr

„Von diesem Wohngebiet aus sind die Leute schneller in der Stader City als die Einwohner einiger Stader Stadtteile“, sagte Agathenburgs Bürgermeister Gerd Allers beim Spatenstich. Besonders schnell sind die Mitarbeiter von Airbus an ihrem Arbeitsplatz. Auch deshalb gingen die Grundstücke weg wie warme Semmel. Von den 30 Baugrundstücken mit einer Größe zwischen 700 und knapp 1000 Quadratmetern waren bereits zu diesem Zeitpunkt über ein Drittel vergeben. Die Preise für die Grundstücke lagen zwischen 80 und 95 Euro pro Quadratmeter, je nach Lage. Bei diesem Neubaugebiet soll es nicht bleiben. Die Gemeinde will weiter wachsen, verriet Gemeindedirektor Knut Willenbockel. „Es gibt drei Bereiche in denen Wohnbebauung geplant ist“, sagt Willenbockel. Am Nodorpweg, am Friedhof und im Zuge der Ortskernerneuerung soll es Möglichkeiten für Wohnbebauung geben. In der kommenden Ratssitzung wird darüber beraten. Eine Ausweitung des Baugebiets Heideflage ist dagegen nicht im Gespräch. Eine mögliche Ausweitung des Airbus-Geländes stehe noch im Raum, so Willenbockel. Agathenburg hat als Siedlungsplatz übrigens eine lange Geschichte. Archäologen stießen bei Grabungen vor Beginn der Erschließung auf Scherben, die auf eine Besiedlung bereits in der Eisenzeit, um 500 vor Christus, schließen lassen.
Foto Martin Elsen

Copyright © 2025 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.