Die Welt gut pflegen
Zum Artikel „Stader sind nicht die Vergifter der Welt“ (TAGEBLATT vom 5. März) schreibt Anna Oelkers, Am Moor in Neuland:
Zum Artikel „Stader sind nicht die Vergifter der Welt“ (TAGEBLATT vom 5. März) schreibt Anna Oelkers, Am Moor in Neuland:
Leider kommt es des Öfteren vor, dass Menschen für Dinge werben, die nicht gut sind für die Welt, aber die genau das Gegenteil behaupten.
Dazu gehört nicht nur die Atomkraft, bei der nicht entsorgbarer radioaktiver Müll entsteht, der unverantwortbar ist und die erneuerbaren Energieformen als unwirtschaftlich dargestellt werden, oder die Waffenindustrie, bei der es nur um Geld und Macht geht und nicht um das Wohl der Menschen und um eine würdige Konfliktlösung.
Dazu gehört leider auch die Landwirtschaftsindustrie, die mit ihren Mengen an giftiger Chemie den Boden tränkt und unser Grundwasser verschmutzt und den biologischen Anbau als Lebensmittel- oder Landwirtschaftsform darstellt, der die Weltbevölkerung nicht ernähren kann.
Doch erstens läuft in der Verteilung der Lebensmittel weltpolitisch etwas komplett falsch, was dringend überarbeitet werden muss, und zweitens: Kommt es nicht darauf an, die Welt so gut es geht zu pflegen und zu erhalten, statt sie auszunutzen und aus Gier so viel es geht aus ihr „rauszuholen“, koste es, was es wolle? Dann müssen wir uns nicht wundern, wenn unser Planet irgendwann einen Burn-out erleidet.
Jede Leserzuschrift ist der Redaktion willkommen, wenn sie sich auf TAGEBLATT-Berichte bezieht. Leserbriefe sollten nicht mehr als 70 Druckzeilen umfassen. Sie können als E-Mail gesendet werden an: redaktion-std@tageblatt.de. Elektronisch zugesandte Leserbriefe werden schneller bearbeitet. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen und Auswahl vor. Alle Leserbriefe erscheinen auch im Internet unter www.tageblatt.de