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Leserbriefe

TDiese Worte erzeugen Gänsehaut

Zum Artikel „Rechtsextremer Minister Provokation mit Gebet auf Tempelberg“ (TAGEBLATT vom 27. Dezember) schreibt Paul Sachse aus Grünendeich:

Donnerstag, 02.01.2025, 16:29 Uhr

„Ich bin auf unser Heiligtum gegangen, um dort für unsere Soldaten zu beten, für die rasche Rückführung aller Geiseln und den „totalen Sieg“ mit Gottes Hilfe“, schrieb der israelische Polizeiminister Ben-Gvir in einem Post auf der Plattform X. Bei solchen Worten bekomme ich, ohne das Verbrechen der Palästinenser zu vergessen, Gänsehaut, denn da erklingt bei mir der Nachsatz: „Wollt ihr ihn totaler und radikaler, als ihn die Welt je gesehen hat? Nun Volk steh auf und Sturm bricht los.“ Bin ich ein Antisemit, wenn ich mit Entsetzen frage: „Ist diese Rhetorik und ihre Folgen alles, was ihr von Deutschland im Dritten Reich gelernt habt?“ Und was wäre das für ein Gott, der sich von all den totalitären Männern dieser Welt zum Menschenschlachten missbrauchen lässt?

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