Dr. Maike Manz leitet die Geburtshilfe im Mariahilf
Dr. Maike Manz ist Chefärztin.
Mit der Neuordnung der Geburtenversorgung im Hamburger Süden bekommt die Heimfelder Helios-Klinik Mariahilf auch eine neue Leitung: Zum 1. Januar hat Dr. Maike Manz dort ihre neue Aufgabe als Chefärztin der Abteilung Geburtshilfe und Pränatalmedizin angetreten.
Die 42-Jährige wechselt von der Asklepios-Klinik Barmbek – dort war sie bisher als Sektionsleiterin der Geburtshilfe tätig – in den Süden Hamburgs.
Dr. Maike Manz war nach ihrem Studium, der Assistenzarztausbildung und Promotion in Frankfurt am Main zunächst Fachärztin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Ab 2013 blieb sie dem Norden als leitende Oberärztin der Geburtshilfe an der Universitätsklinik Lübeck treu. Anfang 2016 folgte die Stelle bei Asklepios in Hamburg. „Mein Interesse für die Geburtshilfe war schon immer groß.“ Daher sei sie glücklich gewesen, 1995 einen der Ausbildungsplätze zur Hebamme an der Universitätsfrauenklinik Tübingen erhalten zu haben. Das Examen hat sie 1997 abgelegt. Im Jahr darauf begann sie ihr Studium der Humanmedizin an der Uniklinik Frankfurt. Parallel zum Studium habe sie durchgehend als angestellte und freiberufliche Hebamme gearbeitet, beschreibt Manz ihren Werdegang. „Ich bin und bleibe Geburtshelferin – und zwar mit beiden Ausbildungen. Daher habe ich mich für die schon immer geburtenstarke Klinik Mariahilf entschieden“, erklärt Dr. Manz ihren Wechsel.
„Für Mariahilf ist es ein großes Glück, dass wir Frau Dr. Manz gerade jetzt für unser Haus begeistern konnten“, sagt Klinikgeschäftsführerin Ulrike Kömpe. Nach der Schließung der Geburtenstation an der Asklepios Klinik Harburg ist Mariahilf die einzige Geburtsklinik im Hamburger Süden und baut aktuell ihren Mutter-Kind-Schwerpunkt weiter aus. Die bisherige Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Mariahilf wird in zwei eigenständige Abteilungen für Geburtshilfe und Pränatalmedizin sowie Gynäkologie untergliedert. Die Position des Chefarztes für Gynäkologie ist ausgeschrieben. Bis diese Stelle besetzt ist, führt Frau Dr. Karen Petersen als Oberärztin die Abteilung für Gynäkologie kommissarisch. Das Brustzentrum bleibt unter der Leitung von Angela Bernhard. „Ich befürworte diese fachliche Trennung sehr“, sagt Dr. Manz. „Das gesamte Fachgebiet der Gynäkologie und Geburtshilfe ist zu groß geworden, als dass Ärzte und Pflegepersonal gleichermaßen kompetent sowohl krebskranke Frauen, Wöchnerinnen mit Fragen zum Stillen als auch Risikoschwangere betreuen können.“