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Dramatische Situation am Schulzentrum Süd

Eine von vielen Baustellen: Das Gymnasium Süd braucht einen neuen Anbau für den zusätzlichen Jahrgang.

Eine von vielen Baustellen: Das Gymnasium Süd braucht einen neuen Anbau für den zusätzlichen Jahrgang.

In der Schul- und Sporthallen-Landschaft der Stadt Buxtehude sind in den kommenden Jahren dramatische Veränderungen geplant. An allen größeren Schulen und Hallen stehen Umbauten und Sanierungen an.

Von Karsten Wisser Mittwoch, 08.02.2017, 15:39 Uhr

Mit Millionen-Investitionen sollen die Bildungs- und Sportstätten zukunftsfähig gemacht werden. Umstritten ist dabei die Reihenfolge der Umsetzung, und die Frage, ob die Stadtverwaltung auf externe Hilfe zurückgreifen soll.

"Ich muss im nächsten Schuljahr entweder Sportunterricht ausfallen lassen oder in den Nachmittag gehen und die Vereine aus der Halle verdrängen", sagte Ruprecht Eysholdt. Mit dieser Schilderung der fehlenden Hallenzeiten reagiert der Schulleiter des Gymnasiums Süd auf die Nachricht, dass der dringend notwendige fünfte Hallenteil erst ab 2020 realisiert werden soll.

Das Schulzentrum Süd ist bereits jetzt eine Dauerbaustelle und es gibt eine Vielzahl von Projekten, die ähnlich dringend sind, wie die Erweiterung der Sporthalle am Schulzentrum Süd. Ein Teil der Schwierigkeiten kommt von außen. Die Entscheidung der rot-grünen Landesregierung, zum Abitur nach neun Jahren zurückzukehren, verursacht in Buxtehude Millionenkosten, die die Stadt und zu einem großen Teil der Landkreis bezahlen müssen. Die Halepaghen-Schule muss umgebaut werden, das Gymnasium Süd braucht einen neuen Anbau, um den zusätzlichen Jahrgang aufzunehmen.

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