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Nein zu Olympia in Hamburg

Drese: Warnemünde heimlicher Gewinner von Hamburgs Nein

Die Sportministerin von MV sieht gute Chancen für olympische Segelwettbewerbe in Rostock-Warnemünde.

Die Sportministerin von MV sieht gute Chancen für olympische Segelwettbewerbe in Rostock-Warnemünde. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Die Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger entscheidet sich gegen eine Olympia-Bewerbung. Das könnte ein Vorteil für den möglichen „Segelkandidaten“ Warnemünde sein.

Von dpa 01.06.2026, 12:00 Uhr
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Schwerin. Mecklenburg-Vorpommerns Sportministerin Stefanie Drese (SPD) hat sich nach dem Nein der Hamburgerinnen und Hamburger zu einer Olympia-Bewerbung zuversichtlich für die Chancen des möglichen olympischen Segelstandortes Warnemünde gezeigt. Formal betrachtet, bedeute das Aus Hamburgs zunächst lediglich, dass es in Deutschland nur noch drei Bewerber gebe. „Der heimliche Gewinner des gestrigen negativen Bürgervotums ist aber Rostock-Warnemünde“, sagte Drese der Deutschen Presse-Agentur. 

Hamburg sei der einzige Bewerber, der sich auf Kiel als Segelrevier festgelegt habe. Warnemünde sei dagegen fester Bestandteil des Konzepts „Berlin+“. Und auch München und die Region Rhein-Ruhr seien mit Warnemünde in aussichtsreichen Gesprächen. Die Menschen in Rostock und MV wollten Olympia in Deutschland und Segeln in Warnemünde, betonte die Politikerin. „Größer könnte der Kontrast zu Hamburg und damit auch Kiel nicht sein.“

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