Drochterser FWG schickt neun Kandidaten ins Rennen
Die FWG-Kandidaten in Drochtersen (von links): Siddik Barunduk, Sönke Koch, Rolf Suhr, Bernd Reimers, Marcus Marx, Cindy Burfeind, Cornelius van Lessen, Markus Wrage und Elena Rommel.
Die FWG Drochtersen hat Cornelius van Lessen auf Platz eins der Liste gesetzt, gefolgt von Rolf Suhr, Marcus Marx, Markus Wrage, Siddik Barunduk, Bernd Reimers, Elena Rommel, Sönke Koch und Cindy Burfeind.
Ganz konkrete Ziele hat die FWG sich in ihr Programm für die nächsten fünf Jahre geschrieben. Ganz oben stehen die Sanierung des Hallenbads, die Ausweitung der Betreuungszeiten in den Kindertagesstätten und die Absenkung der Grund- und Gewerbesteuern. Stark machen will sie die FWG dafür, dass in Assel und auf Krautsand Wohnbaugrundstücke ausgewiesen werden können. Den Ausbau der Radwegefurten und die Sanierung von Radwegen, den Bau eines geschotterten Radweges von Aschhornermoor bis zur B 495 und vom Postkutschenweg bis zum Gauensieker Hafen. Für Beamte und Angestellte der Gemeinde Drochtersen sollen künftig Elektrofahrzeuge angeschafft werden und der Etat für die Unterhaltung der Gemeindestraßen um 200 000 Euro aufgestockt werden.
Die Fusionsverhandlungen mit der Samtgemeinde Nordkehdingen sollen wieder aufgenommen werden und der Betrieb einer Querung über die Süderelbe unterstützt werden. Ein Umweltpreis solle alle zwei Jahre in der Gemeinde ausgeschrieben werden. Ein Verkehrskonzept für die Straßen Peerkoppel/Zentrumstraße und Zur Wettern, der Bau von Abenteuerspielplätzen in allen Ortsteilen und die Verabschiedung eines Leitbildes stehen außerdem auf der Agenda.
Für Krautsand soll eine Strandreinigungsmaschine angeschafft werden. Einem „weiteren Ferienwohnblock“ auf der Elbinsel Krautsand beim ehemaligen Hotel „Zur Elbaussicht“ erteilt die FWG eine Absage, ebenso wie der Ausweitung des Landschafts- oder Naturschutzgebietes in Nordkehdingen und auf Krautsand. Das sei angesichts der Wildganspopulationen, die sich in den letzten 30 Jahren verzehnfacht hätten, „völlig unsinnig und auch unverhältnismäßig“.