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Effektiver Einbruchschutz

Detlef Böckmann.

Detlef Böckmann.

Untersuchungen belegen, dass eine fachgerechte Installation von geeigneten Einbruchschutzsicherungen zu einem deutlichen Rückgang bei Einbrüchen führt. Solche Investitionen werden zudem durch den Staat gefördert. Das Handwerk ist dabei der zentrale Partner. Unsere Fachbetriebe kennen die Produkte für den technischen Einbruchschutz, sie informieren und beraten über einbruchhemmende Maßnahmen und bauen die Produkte fachgerecht ein. Weiterhin informieren sie über Fördermöglichkeiten.

Dienstag, 16.02.2016, 15:20 Uhr

Untersuchungen belegen, dass eine fachgerechte Installation von geeigneten Einbruchschutzsicherungen zu einem deutlichen Rückgang bei Einbrüchen führt. Solche Investitionen werden zudem durch den Staat gefördert. Das Handwerk ist dabei der zentrale Partner. Unsere Fachbetriebe kennen die Produkte für den technischen Einbruchschutz, sie informieren und beraten über einbruchhemmende Maßnahmen und bauen die Produkte fachgerecht ein. Weiterhin informieren sie über Fördermöglichkeiten.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland steigt stetig an. Bevorzugte Angriffsstellen sind Haus- und Wohnungstüren sowie ebenerdig gelegene Fenster und Fenster-/Terrassentüren. Ganz entscheidend für die Täter ist das schnelle Eindringen in das Objekt. Und dies wird den Einbrechern leider oftmals sehr leicht gemacht, weil keine zusätzliche Sicherheitstechnik zum Schutz gegen Wohnungseinbruch installiert ist.

Vor allem die Fachbetriebe des Handwerks können sowohl beim Neubau als auch bei der Modernisierung bzw. Renovierung von Immobilien die Investitionsbereitschaft in Sicherheitstechnik erhöhen. Wenn der handwerkliche Fachbetrieb kompetent auf Sicherheitsmängel hinweist und entsprechende technische Lösungen anbietet, können Kunden schnell den Nutzen des technischen Einbruchschutzes erkennen.

Bereits seit Herbst 2014 kann über Förderprogramme der KfW-Bankengruppe in Maßnahmen zum Schutz gegen Wohnungseinbruch investiert werden (Informationen unter: www.kfw.de/einbruchschutz). Informationen über weitere Förderprogramme einzelner Bundesländer unter www.kriminalpraevention.de/finanzanreize. Seit November 2015 wird zudem ein neues Förderprogramm gezielt für Maßnahmen des Einbruchschutzes angeboten. Die Förderung erfolgt durch zinsgünstige Kredite oder einen Investitionszuschuss (www.kriminalpraevention.de/einbruchschutz oder www.kfw.de/einbruchschutz).

Die Arbeitskosten handwerklicher Leistungen bei Investitionen in Sicherheitstechnik können unter bestimmten Voraussetzungen steuermindernd berücksichtigt werden.

Darüber hinaus lohnt sich bei der Versicherung die Nachfrage über einen Nachlass auf die Zahlung zur Hausratsversicherung beim Einbau von Sicherheitstechniken.

Der Autor ist Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Stade.

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